Mrz 232017
 

Was und wie viel wird in Deutschland gegessen? Wie verändert sich das Ernährungsverhalten und werden Ernährungsempfehlungen umgesetzt? Auf der Basis wissenschaftliche fundierter Beschreibungen und Bewertungen dokumentiert der Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung seit 1969 die Veränderungen der Ernährungssituation in Deutschland. Diese Dokumentation und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind Grundlage für die Ernährungs-und Gesundheitspolitik, sowie eine unverzichtbare, objektive Quelle für die Beratung, Bildung, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft.

Im 13. Ernährungsbericht war neben den aktuellen Erkenntnissen zur Ernährungssituation – im Besonderen zur Versorgung mit kritischen Nährstoffen wie Jod, Vitamin D oder Folsäure auch die Chancen der Prävention durch die Ernährung von besonderem Interesse. Außerdem wurde die Wirkung bisheriger Verhaltens- und Verhältnisprävention von Adipositas sowie das Koch- und Essverhalten der Deutschen betrachtet.

Um die Bedeutung der Ergebnisse für die praktische Arbeit gemeinsam zu diskutieren und Fragen aus erster Hand  beantworten zu können, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Sektion MV am 15.3.2017 wichtige Autoren des 13. Ernährungsberichtes nach Schwerin in das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt eingeladen. Die Veranstaltung war mit 65 Personen aus den Bereichen der Ernährung, Bildung, Politik und Wissenschaft ausgebucht.

image_pdfimage_print
Mrz 202017
 

Fallbesprechungen mit der Referentin Christiane Schäfer von der Allergologischen Schwerpunktpraxis in Hamburg beim Seminar: „Gluten: Gemeingefährlich oder ein Hype um Nichts?“

Gluten ist die Ursache für eine Zöliakie. Keine neue Erkenntnis. Inzwischen überschlagen sich aber gastroenterologische Medien, Fachliteratur und die Laienpresse mit zunehmend kontroversen Diskussionen um das Thema Gluten und seine möglicherweise negativen Auswirkung auf die Gesundheit.

Was ist wirklich dran am Gluten, oder ist es doch nur der Weizen? Und was bedeutet „Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität“? Bei gastrointestinaler Symptomatik erwarten Patienten förmlich einen glutenfreien Speiseplan. Die zahlreichen Publikationen und Diskussionen rund um das Gluten zwingen in der Gruppe der Ernährungsfachkräfte sowohl diejenigen, die beratend, als auch diejenigen, die lehrend tätig sind, sich mit dieser Thematik sehr kritisch auseinanderzusetzen.

Aus diesem Grund fand am 17.03.2017 unter der Leitung von Christiane Schäfer von der Allergologischen Schwerpunktpraxis in Hamburg das ganztägiges Seminar: „Gluten: Gemeingefährlich oder ein Hype um Nichts?“  statt, an dem 25 Ernährungsberater/innen sowie Mediziner aus Mecklenburg-Vorpommern und Umgebung teilnahmen.

So wurde den Teilnehmer/innen vermittelt, dass vor der Empfehlung einer solch rigiden Kostform, die Auseinandersetzung mit den möglichen pathologischen Auswirkungen einer Gluten-Karenz stehen sollte. Einfach weglassen wäre in den seltensten Fällen eine kluge Entscheidung. Außerdem wurden Fallbeispiele zu Patienten mit einer Zöliakie oder einer „Glutensensitivität“ bearbeitet, die S2K Leitlinie: „Zöliakie – Nichtzöliakie Weizensensitivität“ kritisch betrachtet sowie aktuelle Veröffentlichungen auch hinsichtlich ihrer Empfehlungen, der Inhaltstiefe und wissenschaftlichen Relevanz beleuchtet. Das Tagesseminar gab Einblicke, schärfte kritische Blickweisen und zeigte Ausblicke auf, die eine fundierte Basis für den therapeutischen Alltag liefern.

image_pdfimage_print
Mrz 062017
 

(dge) Zahlreiche interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich der Ernährungs- und Lebensmittelforschung in Deutschland und Europa sind in den letzten Jahren erheblich durch Drittmittel gefördert worden. Der diesjährige wissenschaftliche Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) vom 1.-3. März 2017 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stellt daher die kritische Frage: „Ernährungs- und Lebensmittelforschung – werden wir den gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht?“ Die wissenschaftliche Leitung des Kongresses, den die DGE in Kooperation mit dem Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde an der Universität Kiel durchführt, haben CAU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Karin Schwarz und ihre Kollegen Prof. Dr. Manfred J. Müller und Prof. Dr. Gerald Rimbach inne. „An dieErnährungs- und Lebensmittelforschung ist stets eine große gesellschaftliche Herausforderung geknüpft. Gerade in unseren öffentlich geförderten und fachübergreifenden Forschungsverbünden müssen wir sicherstellen, dass unsere Arbeit den Kampf gegen weit verbreitete gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel Fettleibigkeit oder Diabetes tatsächlich voranbringt“, brachte Schwarz das übergreifende Thema der Tagung auf den Punkt. Continue reading »

image_pdfimage_print
Feb 072017
 

Ergebnisse des 13. DGE-Ernährungsberichts zur Übergewichtsentwicklung

(dge) Die Zahl der Übergewichtigen nimmt in Deutschland weiterhin zu. 59 % der Männer und 37 % der Frauen sind übergewichtig. In der Altersklasse der Berufstätigen ist das Dicksein heutzutage so weit verbreitet, dass es keine Ausnahme mehr darstellt, sondern der Normalzustand ist. Männer sind besonders häufig zu dick: Am Ende ihres Berufslebens sind 74,2 % übergewichtig. Bei den Frauen im gleichen Alter sind es 56,3 %. Ein positiver Trend zeichnet sich bei Kindern, die eingeschult werden, ab: In dieser Altersgruppe stagnierte in den letzten Jahren das Auftreten von Übergewicht bzw. war sogar leicht rückläufig. Diese Zahlen veröffentlichte die DGE in ihrem 13. Ernährungsbericht, die u. a. auf Daten des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes basieren.

„Die Gründe für die Entstehung von Übergewicht sind seit langem bekannt“, sagt Prof. Helmut Heseker, ehemaliger Präsident der DGE, der das Thema für den 13. DGE-Ernährungsbericht bearbeitete. „Viele Menschen in Deutschland essen zu viele energiereiche Lebensmittel und bewegen sich zu wenig. Preiswerte und schmackhafte Lebensmittel und Getränke mit hohem Energiegehalt sind nahezu überall verfügbar – egal ob zu Hause oder unterwegs. Und diese Faktoren machen es schwer, normalgewichtig zu bleiben.“ Die DGE betont, dass dringend Handlungsbedarf zur Überwindung dieses gesellschaftlichen Problems besteht und verdeutlicht, dass zukünftig enorme Anstrengungen erforderlich sein werden, um die Adipositasepidemie zu stoppen bzw. umzukehren. Continue reading »

image_pdfimage_print
Feb 072017
 
Ergebnisse des 13. DGE-Ernährungsberichts

(dge) Der Verbrauch von Gemüse, Beeren- und Schalenobst und Mineralwasser in Deutschland nimmt zu. „Beim Gemüse sind vor allem Tomaten, Möhren und Zwiebeln sowie Blatt- und Stängelgemüse beliebt“, sagt Dr. Kurt Gedrich, Technische Universität München, auf einem Journalistenseminar der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu den Trends im Lebensmittelverbrauch. Diese positiven Entwicklungen dürften zu einer besseren Versorgung der Bevölkerung mit einigen Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen und Ballaststoffen geführt haben. Der Verbrauch von Frischobst und Zitrusfrüchten befindet sich laut Gedrich dagegen in einem Abwärtstrend. „Wir müssen unsere Anstrengungen weiter hochhalten, den Verzehr von Lebensmitteln mit einer vergleichsweise niedrigen Energiedichte voranzutreiben. Dazu gehören vor allem pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse und Obst. Gleichzeitig sollte in der Bevölkerung der Verzehr von Lebensmitteln bzw. Speisen und Getränken mit hoher Energiedichte, u. a. zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken und Schokoladenwaren, eingeschränkt werden. Gerade der Konsum von Lebensmitteln mit hohem Energiegehalt erhöht das Risiko für die Entstehung von Adipositas deutlich“, bewertet Prof. Dr. Peter Stehle, Chefredakteur des 13. DGE-Ernährungsberichts, die Entwicklungen im Lebensmittelverbrauch.

Der Fleischverbrauch in Deutschland ist mit ca. 60 kg pro Kopf und Jahr seit einiger Zeit weitgehend stabil und damit immer noch zu hoch. Einen regelrechten Einbruch gab es seit 2010 beim Verbrauch von Fisch. Das ist negativ zu bewerten, da (See-)Fisch reich an langkettigen mehrfach ungesättigten n-3 Fettsäuren und Jod ist. Langkettige n-3 Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle in der primären Prävention der koronaren Herzkrankheit.

Das erste Kapitel des DGE-Ernährungsberichts schreibt traditionell die Entwicklung des Lebensmittelverbrauchs auf der Ebene der für die Energie- und Nährstoffversorgung wichtigen Grundlebensmittel fort. Die jährliche Agrarstatistik bietet eine wertvolle Grundlage für Trendanalysen im Lebensmittelverbrauch. Unter Berücksichtigung der Lebensmittelinhaltsstoffe lässt sie Rückschlüsse auf die damit verbundenen Änderungen in der Nährstoffversorgung auf nationaler Bevölkerungsebene zu.

Weitere Informationen unter www.dge.de

image_pdfimage_print
Feb 012017
 

(dge) DGE-Präsidentin Prof. Ulrike Arens-Azevêdo, Chefredakteur Prof. Dr. Peter Stehle und Geschäftsführer Dr. Helmut Oberritter überreichen heute den 13. DGE-Ernährungsbericht an Bundesernährungsminister Christian Schmidt. Die DGE hat den Bericht im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erarbeitet. Seit 1969 dokumentieren die DGE-Ernährungsberichte auf der Basis fundierter Beschreibungen und Bewertungen die aufgetretenen Veränderungen der Ernährungssituation in Deutschland. Diese Dokumentation und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen sind eine wichtige Grundlage für die Ernährungs- und Gesundheitspolitik. Der vorliegende Bericht beschreibt traditionell langfristige Ernährungstrends anhand der Daten der Agrarstatistik, analysiert die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit ausgewählten Nährstoffen und schreibt die Entwicklung der Verbreitung von Übergewicht über die gesamte Lebensspanne fort. Auch eine evidenzbasierte Bewertung des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Krebskrankheiten, Diabetes mellitus Typ 2 sowie kardiovaskulären Krankheiten erfolgt. Ein Schwerpunkt in diesem Ernährungsbericht liegt auf der stark an Bedeutung zunehmenden

Gemeinschaftsverpflegung: Zwei Studien haben untersucht, welchen Einfluss die DGE-Qualitätsstandards auf die Verpflegung in Kindertagesstätten und stationären Senioreneinrichtungen haben. Beide zeigen, dass der DGE-Qualitätsstandard sich positiv auf das Verpflegungsangebot auswirkt.

„Damit unterstreicht der 13. DGE-Ernährungsbericht das Potenzial und die Bedeutung von Maßnahmen, die dazu beitragen, dass mehr Menschen von einem vollwertigen Essensangebot in der Gemeinschaftsverpflegung profitieren.“ sagt DGE-Präsidentin Prof. Ulrike Arens-Azevêdo. Continue reading »

image_pdfimage_print
Jan 042017
 

Die Nährstoffe Natrium, Chlorid und Kalium sind lebensnotwendig und gehören zu den wichtigsten Elektrolyten im menschlichen Körper. Doch wofür brauchen wir diese drei Mengenelemente konkret? Sie halten den Wasser,- Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt sowie die Gewebespannung im Körper aufrecht. Natrium und Kalium tragen zudem zum Aufbau der elektrischen Spannung an den Zellmembranen bei und sind daher für die Weiterleitung von Nervenimpulsen und somit für Muskelkontraktionen, Herzfunktion und die Regulation des Blutdrucks von großer Bedeutung. Natrium ist darüber hinaus an aktiven Zelltransporten beteiligt. Chlorid ist Bestandteil der Magensäure, die der Verdauung und der Abwehr von Krankheitserregern dient. Kalium ist als Cofaktor von Enzymen an der Bildung von Protein und Glykogen beteiligt und somit für das Wachstum von großer Bedeutung.

Auf Basis neuer wissenschaftlicher Daten hat die DGE die Referenzwerte für die Zufuhr der drei Mengenelemente aktualisiert. Die aktuellen Schätzwerte werden jetzt nicht mehr für eine minimale, sondern für eine angemessene Zufuhr angegeben. Für Natrium liegt der Schätzwert für eine angemessene tägliche Zufuhr bei 1.500 mg für Erwachsene. Die überarbeiteten Schätzwerte für eine angemessene Chloridzufuhr betragen für Erwachsene 2.300 mg/Tag. Für Kalium wird ein Schätzwert für eine angemessene Zufuhr für Frauen und Männer von 4.000 mg/Tag angegeben. Bei Stillenden beträgt der Schätzwert aufgrund eines erhöhten Bedarfs 4.400 mg/Tag.

Continue reading »

image_pdfimage_print
Nov 162016
 

(dge) Am 10. November 2016 vergab die DGE erstmals die Auszeichnung „Nachhaltige Verpflegung“. Neun Einrichtungen der DB Gastronomie GmbH erhielten diese als zusätzliches Plus zum DGE-Zertifikat für ein vollwertiges Verpflegungsangebot. DGE-Präsidentin Prof. Ulrike Arens-Azevêdo, verlieh die Auszeichnung auf der Fachtagung „Gemeinschaftsverpflegung optimieren – nachhaltig handeln“ in Hannover. „Damit setzen wir einen neuen Akzent in der Gemeinschaftsverpflegung. Die Betriebe zeigen, dass eine zeitgemäße und verantwortungsvolle Ernährung beides beinhaltet: Gesundheitsförderung und nachhaltiges Handeln“, betonte sie während der feierlichen Übergabe.

Betriebe, die sich über die Gesundheitsförderung hinaus aktiv in Sachen Nachhaltigkeit einsetzen möchten, können sich parallel zum bisherigen DGE-Zertifikat oder auch nachträglich mit der Zusatz-Auszeichnung „Nachhaltige Verpflegung“ zertifizieren lassen. Hierfür müssen sie aus den vier Dimensionen Gesundheit, Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaft Nachweise erbringen. Zu den Kriterien für nachhaltige Ernährung zählen u.a. ökologisch erzeugt, gering verarbeitet, regional und saisonal, umweltverträglich verpackt, fair gehandelt. Die DGE weitet damit ihre Bestrebungen im Bereich Nachhaltigkeit aus. Sowohl in der vollwertigen Ernährung als auch in den DGE-Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung finden sie bereits seit mehreren Jahren Berücksichtigung. Continue reading »

image_pdfimage_print
Nov 092016
 

Am 3. November 2016 lud die DGE-Sektion MV in Kooperation mit der Hochschule Neubrandenburg zur 19. Ernährungsfachtagung „Wenn Leber, Niere und Pankreas streiken – Welche Rolle spielt die Ernährung?“ nach Neubrandenburg ein. Rund 110 Ernährungswissenschaftler, Mediziner, sowie Ernährungsberater/innen und Diätassistenten/innen aus Mecklenburg-Vorpommern und Umgebung nahmen an der Veranstaltung teil.

Bei der diesjährigen Fachtagung wurden sowohl akute und chronische Krankheitsgeschehen von Leber, Niere und Pankreas als die auch Folgen sowie aktuelle diätetische Therapieansätze und neueste Forschungsergebnisse thematisiert. Auch in Bezug auf die Ernährung bei Krebs haben sich im Laufe der Zeit neue Erkenntnisse und Herausforderungen ergeben, wie Frau Dr. Hübner, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie und Mitglied der Deutschen Krebsgesellschaft e. V, in ihrem Vortrag „Ernährung in der Onkologie – Eine vernachlässigte Chance?“ zu berichten weiß. So würden laut aktuellen Studien 20 – 30% aller Krebserkrankten an den Folgen einer Mangelernährung und nicht aufgrund ihrer Krebserkrankung versterben. Viele Menschen mit Krebs seien sich der Bedeutung der Ernährung bewusst, so Hübner. Mit ihren Fragen und Bedürfnissen würden sie jedoch allein gelassen, denn ein breites und flächendeckendes Angebot wissenschaftlich fundierter Ernährungsinformation, Ernährungsschulungen und individuellen Ernährungsberatungen sowie gezielten Ernährungstherapien sei in Deutschland kaum vorhanden. Zwar gaben 70% der Krebserkrankten in einer Umfrage an eine Ernährungsberatung erhalten zu haben, allerdings wären 68,5 der Informationsquellen Printmedien und 58,7% Selbsthilfegruppen gewesen. Bei jüngeren Patienten auch häufig das Internet oder die Pflegekraft/ der Arzt. In der Konsequenz griffen Betroffene auf Internetquellen oder Beratungsangebote mit fraglicher Seriosität zurück und das therapeutische Potential von Ernährung bliebe ungenutzt. Dr. Hübner sieht hier einen großen Handlungsbedarf und appelliert auch an die Ernährungsberater/innen sich in diesem Rahmen stärker einzusetzen. Durch die gesamte Fachtagung moderierte Prof. Dr. Jörg Meier, Sektionsleiter der DGE-Sektion MV.

Die Fachvorträge stehen unter folgendem Link zum Download bis Ende März 2017 zur Verfügung.

www.dge-mv.de/html/downloads/

image_pdfimage_print
Okt 182016
 

Die Wasserstoff-Atemtests (H2-Tests) sind zur Diagnostik einer Kohlenhydratmalabsorption und- unverträglichkeit sowie einer bakteriellen Fehlbesiedlung klinisch etabliert. Für die Ernährungstherapeuten ist das Lesen und Interpretieren dieser Testverläufe sehr relevant, um für die Patienten eine entsprechende Ernährungstherapie einzuleiten, ohne auf restriktive Kostformen zurückgreifen zu müssen. Unter der Leitung von Christiane Schäfer fand am 10.10.2016 ein ganztägiges Seminar zu diesem Thema statt. Den Teilnehmern wurden viel Fachwissen rund um die Kohlenhydratverdauung, so wie wichtige Hintergrundinformationen über die Lebensmittel und die saubere Durchführung der unterschiedlichen Tests vermittelt. Im Praxisteil konnten die Teilnehmer anschließend dieses Fachwissen an unterschiedlichen Fallbeispielen anwenden. An dem ausgebuchten Seminar nahmen 20 Ernährungsfachkräfte teil.

image_pdfimage_print