Jul 272022
 

Forschungsvorhaben des Bundesernährungsministeriums gestartet: Erstveröffentlichung im 15. DGE-Ernährungsbericht


Pommes, Burger und Salat in Papierschachteln und einer Styroporbox

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(dge) Die Systemgastronomie ist ein wichtiger Sektor der Außer-Haus-Verpflegung. In Deutschland erzielt sie etwa 30 % des Umsatzes in Restaurants, Cafés und Bars1. Zwar werden mittlerweile ausgewogene Alternativen wie Bowls, Wraps oder vollwertige Salate angeboten, dennoch besteht das Speisenangebot auch aus Gerichten, die im Vergleich zu einer vollwertigen Mahlzeit oft eine niedrigere Nährstoffdichte bei gleichzeitig höherer Energiedichte und weniger Ballaststoffen aufweisen. Aus ernährungswissenschaftlicher und Public Health-Sicht ist letzteres aufgrund der Zunahme ernährungsmitbedingter Erkrankungen und gesundheitlicher Risikofaktoren wie Übergewicht, Adipositas, Bluthochdruck kritisch zu sehen.

Was, wie oft und warum wird im Fast-Food-Restaurant konsumiert?

Trotz repräsentativer wissenschaftlicher Studien zum Ernährungsverhalten, die den Fast-Food-Konsum und den Zusammenhang mit sozioökonomischen und -demografischen Parametern untersucht haben, fehlen für Deutschland bislang Daten zur tatsächlichen Verzehrhäufigkeit und der Nutzung von Angeboten der Systemgastronomie. Forschungsbedarf besteht auch für die Frage: Wie müssten die Angebote der Quick- und Fullservice-Gastronomien2 optimiert werden, um ihren Beitrag zur Nährstoffversorgung zu verbessern und den Anforderungen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden? Inwieweit sind diese Veränderungen praxistauglich?

Diese Lücke soll das Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) „Erhebung, Analyse und Vergleich eines definierten Speisenangebotes aus der Systemgastronomie“ schließen. Die Studie wird von der Hochschule Anhalt, Fachbereich 1 – Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung in Bernburg durchgeführt. Mit den Ergebnissen soll das Vorhaben dazu beitragen, neue Ansatzpunkte und mögliche Handlungsempfehlungen seitens des BMEL für ernährungsphysiologisch günstige und nachhaltige Angebote abzuleiten. Die Ergebnisse werden im 15. DGE-Ernährungsbericht 2024 erstveröffentlicht.

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Jul 262022
 
Wissenschaftliches Symposium der DGE
Banner zum Wissenschaftlichen Symposium(dge) Am 31. August und 01. September 2022 laden die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zu den 6. Bonner Ernährungstagen ein. Die DGE startet am 31. August mit dem Thema „Personalisierte Ernährung neu gedacht“. Beide Veranstaltungstage finden online mit zahlreichen Beiträgen und Diskussionen statt, die live aus dem Studio übertragen werden.

Isst jeder Mensch zukünftig einzigartig? Personalisierte Ernährung, Präzisionsernährung, besser essen dank Gentest oder Mikrobiom-Analyse – individualisierte Ernährung, die den eigenen Gesundheitsstatus und das Wohlbefinden verbessert, ist derzeit sehr populär und auch wissenschaftlich aktuell. Obwohl sie seit über 20 Jahren in diversen Ausprägungen kommerziell angeboten wird, ist die Wirksamkeit Personalisierter Ernährung bislang sehr ernüchternd. Zwar lassen sich aus wissenschaftlichen Studien moderate Effekte durch die verstärkte Motivation erkennen, aber Analysen zur Individualisierung wie Gen- und Blutanalysen oder Mikrobiom-Daten ergaben meist keine statistisch sicherbaren Verbesserungen des Ernährungsverhaltens bzw. Lebensstils.

Ist es Zeit für neue Wege in der Personalisierten Ernährung?

Unter der Wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Hannelore Daniel, München, lädt das DGE-Symposium zur Diskussion des Sachstands sowie zu möglichen neuen Ansätzen Personalisierter Ernährung ein, die der Gesunderhaltung dient, Vorlieben und Bedürfnisse berücksichtigt und individuellen Erkrankungsrisiken gezielt entgegenwirkt. Ziel ist es, mit den insgesamt 15 nationalen und internationalen Experten*innen Aspekte und Entwicklungsperspektiven zu erörtern und den Teilnehmenden ein neues Konzept zur Personalisierten Ernährung vorzustellen.

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Unter www.dge.de oder über den Direktlink zu den 6. Bonner Ernährungstagen bonner-ernaehrungstage.de stehen Informationen zum Programm und zu den Referierenden des Wissenschaftlichen Symposiums am 31. August 2022 sowie des 6. BZfE-Forums am folgenden Tag zur Verfügung. Das Symposium richtet sich an Wissenschaftler*innen und Ernährungsfachkräfte, Mediziner*innen, Studierende, Vertreter*innen aus Institutionen, Verbänden und Politik sowie Fachjournalist*innen. Continue reading »

Jun 242022
 

DGE erweitert Angebot


Leichte Sprache als Sprechblase

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Die DGE hat ihr Angebot zu gesundheitsfördernder Ernährung in Leichter Sprache erweitert und unter dem Menüpunkt „Leichte Sprache“ zusammengefasst. Vollwertig essen und trinken hält gesund. Es fördert Leistung und Wohlbefinden und unterstützt einen nachhaltigeren Ernährungsstil. Auf verständliche Weise vermitteln die Informationen in Leichter Sprache handlungsorientiertes Ernährungswissen. Damit leisten sie einen Beitrag dazu, die gesundheitliche Chancengleichheit zu verbessern.

Zusätzlich zu den 10 Regeln – Gesund essen und trinken und Wasser trinken gibt es nun auch Informationen zu den Themen Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte und Ballaststoffe. Die DGE hat sie in Kooperation mit Special Olympics e. V. erstellt. Die Informationen werden auch auf den Webseiten von Special Olympics e. V. angeboten und stehen kostenfrei als PDF zur Verfügung:


Jun 232022
 

Die Aktivitäten und Projekte der DGE waren im vergangenen Jahr ein weiteres Mal durch Corona geprägt. So fanden nicht nur der 58. Wissenschaftliche Kongress und das Wissenschaftliche Symposium online statt, auch das Angebot an Online-Fortbildungen haben die DGE, ihre Sektionen und Vernetzungsstellen weiter ausgebaut. Inhaltlich gab die DGE mit der Fachinformation zum Zusammenhang zwischen Vitamin D und Covid-19 einen Überblick über die aktuelle Studienlage.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt war auch das Thema Nachhaltigkeit. In ihrem Positionspapier zur nachhaltigeren Ernährung fügt die DGE der Zieldimension Gesundheit die Dimensionen Umwelt, Tierwohl und Soziales ausdrücklich hinzu. Mit der Verlängerung des Qualitätstestats „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung“ (LQW) hat die DGE auch den optionalen Bereich Nachhaltigkeit zusätzlich zertifizieren lassen. Damit zieht sich das Thema Nachhaltigkeit in Zukunft noch stärker wie ein roter Faden durch alle Aktivitäten und Veröffentlichungen der Fachgesellschaft.

2021 hat die DGE außerdem der Umzug der Hauptgeschäftsstelle innerhalb Bonns „bewegt“. Inzwischen haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Godesberger Allee 136 gut eingelebt und freuen sich, Sie bei einer Fortbildung im neuen Gebäude begrüßen zu dürfen.

zum Jahresbericht 2021:https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/wueu/DGE-Jahresbericht-2021.pdf

Jun 162022
 

Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Erhebung der Ernährungssituation in Krankenhäusern und Altenheimen


Als zuständige Projekträgerin hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die Bekanntmachung für ein Forschungsvorhaben mit dem Titel „Analyse und Bewertung der Ernährungssituation und Qualität der Ernährungsversorgung in Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen“ veröffentlicht. Die Erstveröffentlichung der Forschungsergebnisse erfolgt in einem Kapitelbeitrag des 15. DGE-Ernährungsberichts.

Das Forschungsprojekt ist auf 13 Monate angelegt und umfasst zwei Teilbereiche. In Teil 1 „nutritionDay“ sind bereits vorhandene Daten des nutritionDay-Projektes in Krankenhäusern und stationären Einrichtungen der Altenpflege von 2019 bis 2022 zur Ernährungssituation auszuwerten. Diese sollen zudem mit den Ergebnissen des 14. DGE-Ernährungsberichts verglichen werden.

In Teil 2 geht es darum, die Qualität der Ernährungsversorgung zur Prävention und Verbesserung von Ernährungsproblemen in Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen in Deutschland zu erfassen und auszuwerten. Bei der Bewertung sollen u. a. die Umsetzung, die (Kosten-)Effektivität und Effizienz aber auch Nachhaltigkeitsaspekte sowie institutionelle und organisatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Das BMEL gibt im Rahmen der Ausschreibung an, dass ein regelmäßiges Monitoring zur Abschätzung des Risikos für Ernährungsprobleme bei Kranken und Älteren wichtig ist, um entsprechend aufeinander abgestimmte, verzahnte Maßnahmen in Krankenhäusern und stationären Einrichtungen ergreifen zu können. Ein schlechter Ernährungszustand bzw. Mangelernährung beeinträchtigen Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen und bedeuten auch für die Gesellschaft höhere Gesundheits- und Krankheitskosten.

Die Projektskizzen können bis Montag, 18. Juli 2022, 12 Uhr, bei der BLE eingereicht werden.

weiter unter:https://www.dge.de/nachrichten/detail/neue-foerderbekanntmachung-1/

Apr 072022
 

Ernährungswissenschaft mundgerecht, nachhaltig und alltagstauglich serviert


Titelbild der BroschüreWie sich die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) alltagstauglich und individuell umsetzen lassen, zeigt eine neue Broschüre der Bonner Fachgesellschaft. „Vollwertig essen & trinken mit den Empfehlungen der DGE“ serviert auf 32 Seiten häppchenweise ernährungswissenschaftliche Fakten zur Nährstoff- und Kalorienzufuhr sowie zur gesundheitlich günstigen und nachhaltigen Lebensmittelauswahl anhand des DGE-Ernährungskreises. Die Broschüre im DIN A4-Format richtet sich an interessierte Verbraucher*innen, eignet sich aber auch für den Einsatz in der Bildung, Beratung oder im Unterricht.

Insgesamt 10 Kapitel verdeutlichen beispielsweise anschaulich, welche Fette eher gesundheitsfördernd sind, warum und wie Salz und Zucker eingespart werden sollten oder warum die Lebensmittelvielfalt in Deutschland nicht nur kulinarisch, sondern auch gesundheitlich ein großer Pluspunkt ist. Zudem gibt es Informationen zur hohen Bedeutung von Achtsamkeit, Genuss und Bewegung für Gesundheit und Ernährung. Zusätzlich stillen Rezeptvorschläge von „5 am Tag“ und „Geprüfte INFORM Rezepte“ sowie Tipps zur Auswahl empfehlenswerter vollwertiger Lebensmittel den ersten Wissenshunger. Wer nach der Lektüre mehr Appetit auf wissenschaftliche Fakten und Rezepte bekommt, erhält über die zahlreichen QR-Codes weiterführende, ausführliche Informationen.

Essen und Trinken erfüllen nicht nur gesundheitliche Aspekte, sondern der heutige Konsum sollte auch künftigen Generationen noch schmecken. Daher greift das Medium 10 Tipps zur nachhaltigeren Ernährung auf und erläutert, wie groß die Schnittmengen zwischen Gesundheit und Nachhaltigkeit sind. Denn zum Beispiel belastet eine überwiegend pflanzliche Ernährungsweise nach den Empfehlungen der DGE das Klima weniger als die durchschnittliche übliche Ernährungsweise in Deutschland.

weiter unter: https://www.dge.de/presse/pm/neue-broschuere-vollwertig-essen-trinken-mit-den-empfehlungen-den-dge/

Mrz 252022
 

Interview auf DGEblog


Professor Dr. Tilman Grune, wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und Leiter der Abteilung Molekulare Toxikologie spricht im Interview auf DGEblog über die Neurobiologie der Entscheidungsfindung, Chronobiologie und die Rolle der Ernährung für ein gesundes Altern.

Grune erklärt, dass das Gehirn als stoffwechselaktives Organ bestimmte Nährstoffe braucht, vor allem Mikronährstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, ohne die eine normale Funktion nicht möglich ist. Er stellt fest, dass eine Ernährung, die gesund für das Gehirn ist, sich nicht von einer Ernährung unterscheidet, die gesund für den gesamten Organismus ist.

Am DIfE erforschen Grune und sein Wissenschaftsteam warum wir bestimmte Nahrungsmittel,häufig auch wider besseren Wissens, auswählen. „Es gibt viele Einflussfaktoren – Gewohnheit, Erziehung, finanzielle Mittel und die Steuerung aus dem Gehirn. Diese ist biologisch noch nicht richtig verstanden. Es gibt evolutionär entstandene Mechanismen z. B. die Vorliebe für zucker- und fettreiche Nahrung“, erklärt er. Unklar sei bisher noch, wie viel evolutionär bedingt ist und wie viel Erziehung und Prägung ist.

Das Interview mit Prof. Dr. Grune führte die Redaktion des Wissenschaftsmagazins der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) DGEwissen. Erschienen ist der Interviewbeitrag bereits in der März-Ausgabe 2022.

Mrz 232022
 

Ein Resümee aus Potsdam


Ein Tisch mit Lebensmitteln und ein gemaltes Gehirn.

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Ihren diesjährigen Kongress richtete die DGE gemeinsam mit dem Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam und dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) aus. Die Tagung fand vom 16. bis zum 18. März 2022 zum Thema „Der Kopf isst mit – Zusammenspiel von Ernährung und Gehirn“ online statt. Die knapp 860 Teilnehmenden beleuchteten den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand neben drei hochkarätig besetzten Plenarvorträgen in unterschiedlichen Formaten aus interdisziplinären Blickwinkeln.

DGE-Präsident Prof. Dr. Jakob Linseisen betonte in seiner Eröffnung die Bedeutung des Kongresses für den wissenschaftlichen Diskurs. Insbesondere das Thema Neurowissenschaften sei eines der wichtigsten Forschungsfelder der letzten Dekade. Die Frage, welche Ernährungsfaktoren Einfluss nehmen könnten auf neuronale Funktionen, müsse bearbeitet werden. Er bedankte sich bei Prof. Dr. André Kleinridders vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam und Prof. Dr. Tilmann Grune vom DIfE für die Wissenschaftliche Leitung. Die brandenburgische Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Manja Schüle bekräftigte in ihren Grußworten, dass Ernährung ein Querschnittsthema in allen Politikfeldern werden soll. Der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, verwies zudem auf die hohe Dichte an Wissenschaftler*innen und exzellenten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Potsdam, insbesondere in diesem Forschungsfeld.

weiter: https://www.dge.de/nachrichten/detail/59-wissenschaftlicher-dge-kongress/

Mrz 162022
 

59. Wissenschaftlicher DGE-Kongress als Online-Tagung


Eine Hand hält eine Kopfgrafik

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Welchen Einfluss hat die Wechselbeziehung zwischen Ernährung und Gehirn auf verschiedene ernährungsmitbedingte Erkrankungen? Das diskutieren über 850 Wissenschaftler*innen und Ernährungsfachkräfte auf dem 59. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), der vom 16.-18. März 2022 zum zweiten Mal online stattfindet. Die DGE veranstaltet die Tagung in diesem Jahr gemeinsam mit dem Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam und dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE). „Unser Gehirn reguliert maßgeblich, wie wir uns entscheiden und wie wir essen. Dieser Prozess wird durch Stoffwechselhormone, die im Gehirn wirken, gesteuert und kann durch unsere Ernährung beeinflusst werden“, sagen die Wissenschaftlichen Leiter des Kongresses, Prof. Dr. André Kleinridders, Institut für Ernährungswissenschaft, Universität Potsdam, und Prof. Dr. Tilman Grune, DIfE, Nuthetal. „Das Wissen um die Zusammenhänge zwischen Gehirn und Ernährung könnte dazu beitragen, Interventionsstrategien zu entwickeln, die gesundes Essen bis ins hohe Alter nachhaltig fördern“, betonen die Wissenschaftler. Drei Plenarvorträge sowie zwei Vortragsreihen und eine Postersession vertiefen das Kongressthema aus verschiedenen Blickwinkeln. Das 2 1/2-tägige Kongressprogramm beinhaltet insgesamt 69 Vorträge und 97 Posterpräsentationen sowie Minisymposien und Workshops zu aktuellen Forschungsergebnissen aus den Ernährungswissenschaften und angrenzenden Disziplinen.

weiter: https://www.dge.de/presse/pm/der-kopf-isst-mit-zusammenspiel-von-ernaehrung-und-gehirn-1/

Mrz 082022
 
Neues methodisches Vorgehen für die Erstellung der Protein-Leitlinie 
Schaubild Methodik Protein-Leitlinie der DGE

Die Methodik zur Erstellung der evidenzbasierten Protein-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) wurde kürzlich im European Journal of Nutrition veröffentlicht. Unter Federführung von DGE-Vizepräsident Prof. Dr. Bernhard Watzl hat eine Leitlinienkommission aus Mitarbeiter*innen des Referats Wissenschaft, Mitgliedern des Wissenschaftlichen Präsidiums sowie weitere ausgewählten Expert*innen das methodische Vorgehen zur Erstellung der evidenzbasierten Protein-Leitlinie erarbeitet. Der Beitrag „Dietary protein intake and health-related outcomes: a methodological protocol of the evidence to decision framework underlying the evidence-based guideline of the German Nutrition Society“ beschreibt die grundsätzliche methodische Vorgehensweise zur Erstellung der evidenzbasierten Protein-Leitlinie.

In der Protein-Leitlinie wird die Frage behandelt, welche Beziehung zwischen der Quantität und der Qualität von Protein in der Ernährung und den Endpunkten kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Krebs, Knochengesundheit, Muskelgesundheit, Nierengesundheit, Blutdruck sowie Körpergewichtsstabilität in der Allgemeinbevölkerung besteht. Zu den genannten Endpunkten veröffentlicht die DGE sukzessive einzelne Manuskripte, die abschließend in einer Gesamtempfehlung zusammengefasst werden.

weiter:https://www.dge.de/presse/pm/methodik-zur-protein-leitlinie-der-dge-im-european-journal-of-nutrition-erschienen/