Nov 152021
 
DGE-Qualitätsstandards in englischer SpracheDie DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas, Schulen, Betrieben, Kliniken sowie mit „Essen auf Rädern“ und in Senioreneinrichtungen sind ab sofort in englischer Sprache verfügbar. Als Maßnahme der Verhältnisprävention trägt die Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards zur Schaffung fairer Ernährungsumgebungen bei und wurde jüngst durch den Food Environment Policy Index (Food-EPI) als eine aussichtsreiche Maßnahme zur Reformierung der deutschen Ernährungspolitik benannt.

Die englischen Fassungen der DGE-Qualitätsstandards können Fachkräften weltweit Anregungen zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Verpflegung geben sowie als Vorbild dienen.

weiter: https://www.dge.de/presse/pm/neu-dge-qualitaetsstandards-in-englischer-sprache/

Nov 012021
 

Für mehr Erkenntnisse und eine bessere Datenbasis zum Thema Mangelernährung


nutritionDay 4.11.2021

© nutritionDay worldwide

Wie steht es auf Ihrer Station im Krankenhaus oder in der Senioreneinrichtung um die Ernährungsversorgung der Patient*innen bzw. Bewohner*innen? Wie sieht die Situation in anderen Häusern aus? Wird dem Thema Mangelernährung ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt? Finden Sie es für Ihre Station oder Einrichtung heraus. Nehmen Sie sich am 4. November Zeit und machen Sie mit bei der weltweiten, anonymisierten Fragebogen-Aktion.

Der nutritionDay ist eine jährlich stattfindende Initiative, die das Ziel hat, die Ernährungssituation von Patient*innen und Bewohner*innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu verbessern. Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen auf der ganzen Welt nehmen an diesem Tag an der Erhebung teil, um die Ernährungsversorgung auf ihrer Station oder ihrem Wohnbereich darzustellen und international mit anderen Einrichtungen zu vergleichen.

Bis zu 40 % der Menschen in Krankenhäusern weltweit sind von Mangelernährung betroffen. Diese ist mit schlechteren gesundheitlichen Prognosen für die Patient*innen, verlängerten Krankenhaus-Aufenthalten und erhöhten Kosten für das Gesundheitswesen verbunden. Mit Hilfe des nutritionDay kann das Wissen und Bewusstsein über Mangelernährung im Gesundheitswesen verbessert und dadurch die Qualität der Ernährungsversorgung gesteigert werden.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/machen-sie-mit-beim-nutritionday-2021/

Nov 012021
 

Fünf neue, beratungsrelevante Themen erschienen


Cover ErgänzungslieferungDie Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ergänzt die im November 2020 erschienene Neuauflage der DGE-Beratungsstandards um fünf neue, beratungsrelevante Themen: Planetary Health Diet, Nicht alkoholische Fettlebererkrankung, Laborparameter bei Mangelernährung, Ernährungstherapie bei Krebs und Onlineernährungsberatung. Die Ergänzungslieferung ist ab sofort erhältlich.

Einheitliche und wissenschaftlich belegte Aussagen sind eine wichtige Grundlage der Qualitätssicherung in der Ernährungskommunikation. Die DGE-Beratungsstandards sind ein Hilfsmittel zur Vermittlung abgesicherter Aussagen für Ernährungsfachkräfte. Sie bieten fachliche Orientierung für Multiplikator*innen in der qualifizierten Ernährungsberatung und -therapie. Die DGE gibt die Beratungsstandards heraus, um Aussagen im Ernährungsbereich auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu standardisieren und die Qualität der Ernährungsberatung und -therapie zu sichern. Die Loseblattsammlung im Ringordner bietet die Möglichkeit, aktuelle Ergänzungslieferungen einfach hinzuzufügen und die DGE-Beratungsstandards zu erweitern.

Die 1. Ergänzungslieferung, Artikel-Nr. 120601, kann zum Preis von 9,90 Euro zzgl. 3 € Versandkosten innerhalb Deutschlands im DGE-MedienShop angefordert werden. Bei Bestellung der DGE-Beratungsstandards, Artikel-Nr. 120600, wird die 1. Ergänzungslieferung kostenfrei beigelegt.

Okt 212021
 

DGE-Praxiswissen: Neuauflagen bieten wissenschaftliche und verständlich aufbereitete Informationen


3 Broschüren, DGE-PraxiswissenAus der Reihe DGE-Praxiswissen stehen drei Neuauflagen von Broschüren für den Bereich Gemeinschaftsverpflegung ab sofort kostenfrei auf der Website „Schule + Essen = Note 1“ zum Download bereit oder können als Druckversion im Medienshop der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V., mit Abgabe einer Versandpauschale, bestellt werden.

Herausgegeben vom Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), vermitteln die drei inhaltlich und optisch überarbeiteten Broschüren aktuelle Informationen für die Verpflegung im Setting Schule:

  • Trinken in der Schule
  • Hygiene in der Gemeinschaftsverpflegung
  • HACCP − Gefahren für die Gesundheit durch Lebensmittel identifizieren, bewerten und beherrschen

Verpflegungsverantwortliche erhalten praxisnahe Tipps, wie sie eine hygienisch einwandfreie Verpflegung anbieten und ein gesundheitsförderndes Trinkverhalten der Schüler*innen begünstigen können.

Die Neuauflagen bieten sowohl Hintergrundwissen und Checklisten zur Selbstüberprüfung als auch übersichtlich dargestellte Fakten aus der ernährungswissenschaftlichen Forschung. Aktuelle Zusatzinformationen aus dem überarbeiteten DGE-Qualitätsstandard und Verweise zu weiterführenden Informationen auf der Internetseite ergänzen die Praxisinformationen.

weiter:https://www.dge.de/presse/pm/3-broschueren-zu-den-themen-hygiene-und-trinken-in-der-schule-veroeffentlicht/

Okt 192021
 

Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards gilt als aussichtsreiche Reformmaßnahme


Stetoskop liegt auf wissenschaftlichen Unterlagen

©janews094/Fotolia

Dass die Bedingungen für eine ausgewogene Ernährung in Deutschland verbessert werden müssen, zeigt der heute veröffentlichte Food Environment Policy Index (Food-EPI). Er kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Ernährungspolitik dringend einer Reform bedarf und benennt die Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung, insbesondere die der Kita- und Schulverpflegung als aussichtsreiche Reformmaßnahmen.

„Der Food-EPI zeigt einmal mehr, wie wichtig eine ausgewogene Verpflegung nach den DGE-Qualitätsstandards für alle ist. Werden sie flächendeckend angewandt, nähert sich Deutschland dem Ziel, eine ausgewogene Verpflegung im Alltag für alle verfügbar, zugänglich, attraktiv und erschwinglich zu machen. Verpflegungsqualität nach unseren DGE-Qualitätsstandards bezieht Nachhaltigkeitsaspekte in jeden Prozessschritt ein, denn Ernährung ist weltweit mit 25 bis 30 % an den Klimagasemissionen beteiligt“, sagt Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) anlässlich der Veröffentlichung des Food-EPI – Berichts. Die DGE ist eine von 55 deutschlandweiten Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung, die sich an Food‐EPI beteiligten. Bislang wurde der Index in rund 40 Ländern angewandt, was internationale Vergleiche ermöglicht.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/food-epi-weist-auf-reformbedarf-der-deutschen-ernaehrungspolitik-hin/

 

Okt 152021
 

Interessantes Fort- und Weiterbildungsprogramm für Ernährungsfachkräfte


Bildungslogo DGEDas DGE-Referat Fortbildung bietet für das kommende Jahr Online-Seminare sowie Seminare in Präsenz in Bonn und Esslingen mit zahlreichen Themen im Bereich Diätetik, Ernährungsberatung und Gemeinschaftsverpflegung an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Selbstlernaufgaben, die zeitunabhängig bearbeitet werden können, hat die DGE um die „Nachhaltigere Ernährung“ zusätzlich zu den Themen Ernährungserhebung und Ernährungssoziologie ergänzt. Der Lehrgang „Ernährungsberater*in/DGE“ wird in vier verschiedenen Formaten angeboten – als reine Präsenz- oder reine Online-Veranstaltung sowie in zwei verschiedenen Blended-Learning-Konzepten als Kombi- und Intensivvariante.

Das DGE-Referat Fortbildung ist zertifiziert nach LQW, der „Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung“. Mit dem LQW-Qualitätssiegel verfügt die DGE über ein anerkanntes Qualitätstestierungsverfahren. Dadurch sind DGE-Fortbildungen in einigen Bundesländern als Bildungsurlaub anerkannt. Wir freuen uns auf Sie – in Präsenz und online!


Okt 122021
 

Noch einfacher DGE-Medien bestellen


Modern gestaltet und komplett überarbeitet präsentiert sich seit Kurzem der DGE-MedienService. Schnell und unkompliziert können Nutzer*innen im Shop verschiedene Medien der DGE, von Infoblättern und den 10 Regeln über Broschüren zu diätetischen Themen bis hin zum DGE-Ernährungsbericht und den DGE-Beratungsstandards bestellen.

Neu ist, dass dafür kein Benutzer*innenkonto benötigt wird. Der Medienkauf ist ab sofort auch mit einem Gastzugang möglich. Neuerscheinungen und Bestseller zeigt für einen besseren Überblick die Startseite des Shops an. Durch das responsive Design des überarbeiteten DGE-Medienservices sind auch Bestellungen über Tablet und Smartphone einfach zu handhaben.


Okt 082021
 
Extraportion Protein hat keinen gesundheitlichen Nutzen

Frau nimmt Milchprodukt aus einem Kühlregal.

©Sergey Ryzhov – stock.adobe.com

„High Protein“, „reich an Protein“, „Proteinquelle“ – so werben Hersteller für eiweißreiche Produkte. Im letzten Jahrzehnt hat sich der Trend vom Fitnessstudio über das Eiweißbrot auf ein breites Lebensmittelangebot ausgeweitet. „Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind High-Protein-Produkte überflüssig. Wer die Vielfalt herkömmlicher Lebensmittel nutzt, bekommt genug Protein und spart sich das Geld für die meist teureren Produkte“, sagt Antje Gahl, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). „Lediglich einzelne Innovationen können sinnvoll sein, etwa Nudeln aus Linsen oder Erbsen für Menschen mit Zöliakie“, ergänzt Gahl. Protein (Eiweiß) ist lebenswichtig für Muskeln, Knochen, Bindegewebe, Immunsystem und Blutgerinnung. Eine gesundheitsfördernde, nachhaltige Ernährung liefert eine ausreichende Menge an Nährstoffen mit weitgehend naturbelassenen oder wenig verarbeiteten und abwechslungsreich ausgewählten Lebensmitteln. Hochverarbeitete Produkte wie Chips und Schokoriegel sind kein „gesunder Genuss“, nur weil viel Protein zugesetzt wurde.

Mit „Protein“ beworbene Lebensmittel reichen von Müsli über High-Protein-Pudding und Proteineis bis hin zu Linsenchips. Lebensmittel dürfen die Angabe „Proteinquelle“ tragen, wenn mindestens 12 % des Energiegehalts aus Protein stammen. Bei Angaben wie „High Protein“ müssen mindestens 20 % des Energiegehalts aus Protein sein. Das ist z. B. bei Pudding der Fall, der 80 Kilokalorien (kcal) und 10 g Protein enthält. Mit 4 kcal pro Gramm Protein liegt der Proteinanteil (40 kcal) bei 50 % des Energiegehalts.

Hersteller nutzen den Trend und loben Lebensmittel mit natürlicherweise hohem Proteingehalt wie zum Beispiel Quark als Proteinquelle aus. Weitere proteinreiche Lebensmittel sind z. B. Skyr, Nudeln aus Linsen und Produkte aus Insekten und Algen. Daneben kreieren Hersteller High-Protein-Produkte wie Fertiggerichte durch Kombination proteinreicher Zutaten. Und es gibt mit Protein angereicherte Produkte: An sich kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot werden mit Eiweißkonzentraten z. B. aus Weizen, Soja oder Lupinen versetzt. Auch bereits proteinreiche Lebensmittel wie Milch werden z. B. mit Milcheiweiß angereichert, um Label wie „High Protein“ zu tragen.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/high-protein-produkte-sind-ueberfluessig/

Okt 012021
 

Aktionen für gesundheitsfördernde Seniorenernährung


Ältere und jüngere Frau bei der Essenszubereitung

©Bojan – stock.adobe.com

Erstmalig findet in diesem Jahr deutschlandweit am 1. Oktober der „Tag der Seniorenernährung“ statt. Er ist Teil des Internationalen Tags der älteren Menschen der Vereinten Nationen. Die Vernetzungsstellen Seniorenernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein beteiligen sich aktiv daran.

Die Vernetzungsstelle Seniorenernährung Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet am 1. Oktober die Kochaktion „Generationen lernen von Generationen – wir sind die Welt“. Dabei kochen und backen Kinder gemeinsam mit Senior*innen verschiedener Nationalitäten zum Thema „Gemüse und Obst“.

Die Vernetzungsstelle Seniorenernährung Niedersachsen bietet unter dem Motto „Lieblingsspeisen optimieren“ einen Online-Kochevent und kocht live Rezepte der Seniorenverpflegung. Expert*innen geben dazu fachlichen Input, beispielsweise zu Proteinversorgung oder Mangelernährung im Alter. Senioreneinrichtungen und Anbietende von „Essen auf Rädern“ können zudem am kostenfreien Speiseplancheck auf Basis des DGE-Qualitätsstandards teilnehmen.

weiter unter:https://www.dge.de/nachrichten/detail/bundesweit-1tag-der-seniorenernaehrung/

Sep 302021
 

Medienpaket jetzt um Patient*inneninfos in türkischer Sprache erweitert


Titelbild Ergänzungsmaterial „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus“(dge) Für die Ernährungsberatung von Menschen aus anderen Herkunftsländern kann mehrsprachiges Material hilfreich sein. Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) gemeinsam mit dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ein Ergänzungsmodul für das Medienpaket „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2“ für die Ernährungsberatung und -therapie von Menschen türkischer Herkunft entwickelt und herausgegeben. Es hilft Ernährungsfachkräften in der Beratung und Schulung von Menschen mit nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2 sowie Prädiabetes. Die zum kostenlosen Download bereitgestellten Materialien bestehen aus einem Beratungsleitfaden, Vorlagen, Fotokarten zum Ausdrucken und Patient*innen-Infos.

Da besser auf die Zielgruppe eingegangen werden kann, wenn das Praxisteam mit kulturellen Besonderheiten und Ernährungsgewohnheiten vertraut ist, beinhaltet der Beratungsleitfaden einen kurzen Überblick über die türkische Küche und ihre Tradition sowie über die unterschiedlichen Familienkulturen mit Themen wie Mahlzeitenstruktur, Feste und Feiern, soziale Faktoren und religiöse Aspekte, Urlaub und Freizeit sowie Ideen für die Vorbereitung auf das Beratungsgespräch. Eine Übersicht von in der türkischen Küche häufig verwendeten Lebensmittel und Speisen bietet einen Einblick in die vielfältige Esskultur.

Für die Ernährungstherapie enthält das Ergänzungsmodul ausgewählte Vorlagen und Patient*innen-Infoblätter in türkischer Sprache aus dem Medienpaket „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus. Beratung bei nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2“. Dazu gehören beispielsweise ein Anamnesebogen, ein 24-Stunden-Recall, ein 7-Tage-Ernährungsprotokoll sowie eine Fettaustauschtabelle. Fotokarten mit Lebensmitteln, die besonders in der türkischen Küche Verwendung finden, wie Mantı, Pastırma, Simit, Ayran usw. helfen, die Beratungsinhalte zu vermitteln.

Das Begleitmaterial steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.