Sep 242020
 

Still-Studie SuSe II zeigt Informationsbedarf auf

Schwangerschaft und Nahrungsergänzungmittel

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(dge) Bei der Supplementation wichtiger Nährstoffe für die kindliche Entwicklung in der Schwangerschaft und auch schon bei Frauen mit Kinderwunsch besteht weiterhin Aufklärungs- und Informationsbedarf. 81,7 % der 966 in der „Studie zur Erhebung von Daten zum Stillen und zur Säuglingsernährung in Deutschland – SuSe II“ befragten Frauen hatten zwar Folsäure in der Schwangerschaft supplementiert, nur 45,4 %, also knapp die Hälfte von ihnen, hatte damit bereits – wie empfohlen – vor der Schwangerschaft begonnen. Aufgrund des höheren Jodbebarfs sollten Schwangere auch Jod supplementieren. Nur die Hälfte der Studienteilnehmerinnen befolgte diese Empfehlung. „Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig die ärztliche Beratung und Aufklärung von Frauen im gebärfähigen Alter, spätestens aber während der Schwangerschaft ist“, betont die Studienleiterin Prof. Dr. Mathilde Kersting, Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE) der Universitätskinderklinik Bochum. Die Ergebnisse sind Teil der Studie SuSe II, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zum 14. DGE-Ernährungsbericht vorveröffentlicht hat.

Schwangere Frauen brauchen wenig zusätzliche Energie, dafür aber mehr Vitamine und Mineralstoffe als vor der Schwangerschaft. Nährstoffe, auf die in der Schwangerschaft besonders geachtet werden sollte, sind Folsäure, Jod, Eisen und auch n-3-Fettsäuren. Pauschal empfohlen wird Schwangeren nur die Supplementation von Folsäure und Jod, da hier eine ausreichende Zufuhr über die normale Ernährung kaum oder nicht möglich ist.

bitte weiter unter:  https://www.dge.de/presse/pm/einnahme-von-nahrungsergaenzungsmitteln-in-der-schwangerschaft/

 

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