Mrz 062017
 

(dge) Zahlreiche interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich der Ernährungs- und Lebensmittelforschung in Deutschland und Europa sind in den letzten Jahren erheblich durch Drittmittel gefördert worden. Der diesjährige wissenschaftliche Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) vom 1.-3. März 2017 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stellt daher die kritische Frage: „Ernährungs- und Lebensmittelforschung – werden wir den gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht?“ Die wissenschaftliche Leitung des Kongresses, den die DGE in Kooperation mit dem Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde an der Universität Kiel durchführt, haben CAU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Karin Schwarz und ihre Kollegen Prof. Dr. Manfred J. Müller und Prof. Dr. Gerald Rimbach inne. „An dieErnährungs- und Lebensmittelforschung ist stets eine große gesellschaftliche Herausforderung geknüpft. Gerade in unseren öffentlich geförderten und fachübergreifenden Forschungsverbünden müssen wir sicherstellen, dass unsere Arbeit den Kampf gegen weit verbreitete gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel Fettleibigkeit oder Diabetes tatsächlich voranbringt“, brachte Schwarz das übergreifende Thema der Tagung auf den Punkt.

In einem Symposium stellen sich die vier 2015 initiierten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kompetenzcluster DietBB, enable, NutriAct und nutriCARD vor. Diese Cluster greifen das Leitthema des Kongresses auf und diskutieren unter anderem, ob und wie die Verbundprojekte zur Lösung der heute dringlichen Ernährungs- und Gesundheitsprobleme in unserer Gesellschaft beitragen können.

Insgesamt stellen Nachwuchswissenschaftler an den 2 ½ Kongresstagen in über 170 Posterpräsentationen aktuelle Forschungsergebnisse aus den Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften sowie verwandter Disziplinen vor. Minisymposien der DGE-Fachgruppen, zur Nationalen Verzehrsstudie und zum Nationalen Ernährungsmonitoring sowie eines zum EFSA-Focal Point ergänzen das Kongressprogramm. Themen sind die gesundheitliche Wirkung von Heißgetränken, verbraucherorientierte Forschung zu Milch- und Fisch-erzeugnissen, Kita- und Schulverpflegung und Nutrigenomics. Für die drei Plenarvorträge konnten mit Prof. Dr. Philip Calder, Universität Southampton, Prof. Dr. John Blundell, Universität Leeds und Prof. Dr. Marina Heinonen, Universität Helsinki. international angesehene Wissenschaftler gewonnen werden. Sie stellen ihre aktuellen Forschungsergebnisse zum Potenzial von fettem Fisch und n-3 Fettsäuren, zur Appetitkontrolle sowie aktuelle Stellungnahmen der EFSA zu gesundheitsbezogenen Angaben vor.

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