Ausgabe Dezember 2024
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Dezember 2024

Und plötzlich ist es schon wieder soweit - wundervolle Winterzeit!
Zeit für ein herzliches Dankeschön!
Zeit für die besten Wünsche!
Fröhliche Weihnachtstage und einen
gutgelaunten Rutsch ins neue Jahr!


Gesine Roß
Geschäftsstellenleiterin der DGE MV

Veranstaltung in Rostock: "Dimensionen der Ernährungsarmut - Ursachen und Handlungsmöglichkeiten in MV"

In Deutschland sind rund drei Millionen Menschen von Ernährungsarmut betroffen. Wie kann das sein und welche gesundheitlichen, kulturellen und sozialen Folgen sind damit verbunden? Vor allem aber: Wie lässt sich dem vorbeugen und was hilft von Armut betroffenen Menschen?
Mit der Veranstaltung "Dimensionen der Ernährungsarmut – Ursachen und Handlungsmöglichkeiten für Mecklenburg-Vorpommern” am 16.10.2024 hat die DGE Sektion MV dieses wichtige Thema nach MV geholt. Erstmals gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheits-förderung, der Verbraucherzentrale und dem Gesundheitsamt in Rostock, wurde die Veranstaltung in der Rostocker Volkshochschule durchgeführt. Das Programm begann mit dem Vortrag „Ernährungsarmut – ein unterschätztes Risiko“ von Frau Prof. Ulrike Arens-Azevedo und es folgte Herr Dr. Andreas Aust vom Paritätischen Wohlfahrtsverband mit dem Beitrag zu „Satt alleine reicht nicht - Gedanken zur sozialen Ernährungsarmut“.
Im Anschluss wurden zwei Diskussionsforen „Gesund aufwachsen“ und „Gesund älter werden“ durchgeführt. In den Foren stellten
aus verschiedenen Vereinen, Institutionen, Verbänden und der Politik aus dem Land ihre Arbeit mit den täglichen Herausforderungen, Problemen aber auch Wünschen an die Politik vor. Es hatten sich rund 65 Teilnehmende zu der Veranstaltung angemeldet.

5. Digitale Ernähurngsfachtagung: Ernährungs-kommunikation - analog bis digital gut informiert

Die Ernährungskommunikation ist im Wandel. Während noch vor ein paar Jahren überwiegend Ernährungsfachkräfte, Medien und Organisationen über Ernährung, Lebensmittel und Gesundheit informierten, nehmen heute die unterschiedlichsten Personen, wie Influencer oder Social Media Persönlichkeiten immer öfter die Expertenrolle ein. Über verschiedene Kanäle wie z.B. YouTube, Facebook, Instagram teilen sie ihre Meinungen bzw. Erfahrungen und prägen somit die öffentliche Meinung. Aber auch Google oder ChatGPT präsentieren in einem Bruchteil von Sekunden Antworten auf fast alle Fragen.
Im Rahmen der 5. Digitalen Ernährungs-fachtagung wurde sich mit diesen neuen Herausforderungen beschäftigt. Es wurde den Fragen nachgegangen, was können wir als Ernährungsfachkräfte tun, um besser wahrgenommen zu werden? Und wie kann erfolgreiche Ernährungskommunikation aus-sehen? Denn oft sind genügend Informationen über gesundes Ernährungs-verhalten bekannt und es scheitert eher an der Umsetzung.
Spannende Erklärungs- und Lösungs-ansätze lieferten Referent*innen aus dem Bereich der Ernährungspsychologie und aus dem Neuromarketing. Abgerundet wurde das Programm mit den praxisnahen Vorträgen über den Umgang mit KI im Beratungsalltag, die neuen lebensmittel-bezogenen Ernährungsempfehlungen der DGE und wie ein Podcast erstellt wird. So bekamen die Teilnehmenden viel theoretisches aber auch praxisnahes Wissen und Inspiration an die Hand, um die eigene Kommunikation im Berufsalltag gezielter und effektiver zu gestalten. Die 5. Digitale Ernährungsfachtagung fand am 14.11.2024 mit 159 Teilnehmenden statt.

Veranstaltungen 1. Halbjahr 2025

Jetzt können Sie sich online bei den Veranstaltungen anmelden!

Neue Förderbekanntmachung

Ernährungsarmut in Deutschland: Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Ernährungsarmut wird in Deutschland bisher nicht systematisch erfasst. Erhebungen, wie viele Menschen tatsächlich betroffen sind und wie sich die Prävalenz im Zeitverlauf entwickelt, fehlen. Um Ernährungsarmut zu quantifizieren, werden repräsentative Daten der FAO genutzt. In Deutschland gibt es demnach rund 3 Mio. Menschen, die unter Ernährungsarmut leiden.
Vor diesem Hintergrund benötigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Daten, um mehr über die Zusammenhänge zwischen Einkommen, Ernährungskompetenz, Ernährungs-gewohnheiten und dem Ernährungszustand zu erfahren. Basierend
auf den Ergebnissen sollen mögliche politische Handlungsoptionen definiert und abgeleitet werden, um Ernährungsarmut entgegenwirken zu können.Als zuständiger Projektträger hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) das Forschungsvorhaben “Soziale Aspekte der Ernährung: Ursachen, Determinanten und Auswirkungen von Ernährungsarmut in Deutschland sowie politische Handlungsoptionen“ ausgeschrieben. Die Erstveröffentlichung der Ergebnisse ist für den 16. DGE-Ernährungsbericht geplant. Projektskizzen können bis 03. Februar 2025, 12 Uhr, eingereicht werden.
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15. DGE-Ernährungsbericht veröffentlicht

Im 15. DGE-Ernährungsbericht analysiert und bewertet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) nach 2020 wieder umfassend die Ernährungssituation in Deutschland.
Die in regelmäßigen Abständen erscheinenden DGE-Ernährungsberichte sind ein wichtiger Gradmesser für die Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung, ihre gesundheitlichen Auswirkungen und den Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse. Das betonte auch Eva Bell, Abteilungsleiterin Ernährung und Gesundheitlicher Verbraucherschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie nahm den aktuellen Bericht heute auf einer Pressekonferenz von Chefredakteurin Prof. Ulrike Arens-Azevêdo, DGE-Präsident Prof. Dr. Bernhard Watzl und DGE-Geschäftsführerin Dr. Kiran Virmani entgegen: „Die DGE liefert als unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft wichtige Forschungsarbeiten, Stellungnahmen und Positionen zur aktuellen Ernährungssituation in Deutschland“, sagte Bell. Sie unterstrich: „Der 15. DGE-Ernährungsbericht bietet erneut ein thematisch breites Spektrum wissenschaftlicher Arbeiten, die die Debatten um die künftige Ernährung sicherlich bereichern werden. Dass dabei Nachhaltigkeit als Rahmenthema aufgegriffen wird, zeigt erneut die Bedeutung, die Ernährung nicht nur für die Menschen, sondern auch für Umwelt und Klima hat."
Der 15. Ernährungsbericht ist erstmals ausschließlich digital zum kostenfreien Download verfügbar. Er gliedert sich in drei Themenbereiche: Teil 1 „Ernährungssituation in Deutschland“ bildet die Ernährungs- und Gesundheitssituation in Deutschland ab. Teil 2 „Lebensmittelbezogene Aspekte“ beinhaltet unter anderem zwei bereits vorab veröffentlichte Kapitel zu stark verarbeiteten Lebensmitteln sowie die neuen Entwicklungen bei der Kennzeichnung durch den Nutri-Score. Im Teil 3 „Außer-Haus-Verpflegung“ beantworten drei weitere Forschungsvorhaben die Frage, welchen Beitrag die Außer-Haus-Verpflegung zur Nährstoffversorgung und zur Nachhaltigkeit leistet. Verschiedene Inhalte, wie die „Trendanalysen zum Lebensmittelverbrauch auf Basis der Agrarstatistik“, das Kapitel zu Übergewicht und Adipositas sowie die Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen anhand der Daten des nutritionDay-Projekts, schreibt der Bericht fort.
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62. Wissenschaftlicher Kongress

12.-14. März 2025, Kongress Palais Kassel
in Kooperation mit dem Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Was bestimmt unsere Lebensmittelauswahl? Einfluss von Kultur und Biologie
Unsere Umwelt ist geprägt durch ein breites Angebot an Lebensmitteln und bietet dadurch prinzipiell die Möglichkeit für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Rationale Entscheidungen spielen für die Lebensmittelauswahl jedoch nur bedingt eine Rolle. Vielmehr beeinflussen soziokulturelle Prägungen und neurobiologische Prozesse welche Lebensmittel wir bevorzugen und auswählen. Zudem bestehen große Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Lebensmittelpräferenz. Um effiziente Strategien für die Prävention vonernährungsassoziierten Erkrankungen und Fehlernährung entwickeln zu können, braucht es ein tiefgreifendes Verständnis über die Einflussfaktoren auf unsere Lebensmittelauswahl. Der 62. Wissenschaftliche Kongress der DGE in
Kassel adressiert daher die verschiedenen Facetten des komplexen Zusammenspiels von Mensch und Umwelt im Kontext der Lebensmittelauswahl und möchte Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
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Ich wünsche Ihnen gemütliche und genussvolle Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2025!
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