Ausgabe Juli 2024
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Juli 2024

Dies ist eine Vorschau auf den Entwurf des Newsletterdesigns, dass dann für die drei NL angepasst wird. Die Inhalte sind Beispiele und Diskussionsgrundlage.
Die Urlaubszeit beginnt! Die Sommerferien sind schon seit einer Woche im vollen Gange und für die meisten steht der Sommerurlaub vor der Tür. Zeit für einen kurzen Rückblick und natürlich auch einen Ausblick!
Viel Spass beim Lesen und allen eine erholsame Sommerpause!

Gesine Roß
Geschäftsstellenleiterin der DGE MV

Bild by Bianca Van Dijk from Pixabay

Netzwerk Ernährungsberatung in MV

Das Netzwerk Ernährungsberatung besteht schon seit 2010. Es finden in regelmäßigen Abständen Treffen statt, um sich über aktuelle Themen auszutauschen - so auch am 20. Juni 2024.
Ein aktuelles Thema waren die neuen lebensmittelbezogenen Ernährungs-
empfehlungen der DGE, die von Gesine Roß, Leiterin der Geschäftsstelle der DGE Sektion MV vorgestellt wurden.
Im Anschluss war genügend Zeit für Besprechungen von Fallbeispielen und Austauschen von Erfahrungen aus dem Beratungsalltag. Ein nächstes Treffen ist Ende August/ September 2024 geplant.
Wer gerne dabei sein möchte, meldet sich bitte unter info@dge-mv.de an.

Online-Infoversanstaltung zu den neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen

Die lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen (Food-Based Dietary Guidelines, FBDG) beruhen auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie berücksichtigen die nationalen Gegebenheiten, wie beispielsweise den Lebensmittelkonsum oder Nährstoffdatenbanken. Nationale lebensmittelbezogene Ernährungs-empfehlungen sind ein zentrales Instrument, das dazu beitragen soll, gesunde Ernährungsgewohnheiten in der Bevölkerung zu fördern.
FBDG enthalten Empfehlungen zu Lebensmitteln, Lebensmittelgruppen und Ernährungsmustern, um die allgemeine Gesundheit zu fördern und chronischen Krankheiten vorzubeugen. Oft werden auch weitere Nachhaltigkeitsaspekte, z. B. Umweltauswirkungen, berücksichtigt. Ihre Ableitung unterliegt einem ständigen Entwicklungsprozess und sie müssen regelmäßig überprüft und ggf. angepasst werden.
Im März 2024 veröffentlichte die DGE diese Empfehlungen. Um diese vorzustellen und Fragen zu beantworten, luden die DGE und die DGE-Sektionen Vereine, Verbände und Institutionen aus dem Bereich der Landwirtschaft und Ernährung zu einer Infoveranstaltung am 16.07.2024 ein.

weiter Infos zu den neuen lebensmittel-bezogenen Ernährungsempfehlungen hier

Veranstaltungen 2. Halbjahr 2024

Jetzt können Sie sich online bei den Veranstaltungen anmelden!
14.11.2024
Online-Fachtagung:
5. Digitale Ernährungsfachtagung: Ernährungskommunikation - Analog bis digital gut informiert

16. Dreiländertagung der DGE, ÖGE und SGE

12. September 2024 im Wissenschaftszentrum Bonn oder im Livestream

Für alle drei Ernährungsfachgesellschaften steht in diesem Jahr die Veröffentlichung neuer Ernährungsempfehlungen im Fokus – die DGE hat ihre lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen im März bekannt gemacht. Aus diesem Grund greift die Dreiländertagung der DGE, ÖGE und SGE dieses aktuelle Thema auf.
Referent*innen der drei Länder berichten über die Vorgehensweise bei der Überarbeitung, die Methodik und ihre neuen Empfehlungen. In einer anschließenden Diskussionsrunde soll es um den Weg in die Praxis gehen, wie die neuen Ernährungsempfehlungen auf den Tisch kommen – in der Gemeinschaftsverpflegung, bei den
Verbraucher*innen zu Hause, mit unterschiedlichen Kommunikationsstrategien und unter dem Blickwinkel, was pflanzliche Alternativen leisten können.
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Neues Curriculum für das Zertifikat „Ernährungsberater*in/DGE“

Im Juni 2024 haben 36 Teilnehmende aus zwei Lehrgängen „Ernährungsberater*in/DGE“ ihre Abschlussprüfung bestanden. Das Besondere daran: Sie sind die Ersten, die diese Fortbildung nach dem grundlegend aktualisierten und erweiterten Curriculum 2024 absolviert haben.
Das Curriculum umfasst nun 10 Module mit insgesamt 48 Themen. Schwerpunkt sind fachliche und didaktische Inhalte, ergänzt durch Themen aus den Bereichen Ernährungspsychologie, Marketing und Selbstpräsentation oder Qualitätssicherung und Evaluation.
Acht Themen sind neu im aktualisierten Curriculum, beispielsweise kultursensible Beratung, Herausforderungen in der Online-Beratung oder berufliche Perspektiven in der Selbstständigkeit sowie im Angestelltenverhältnis. Der Anteil ernährungstherapeutischer Themen wurde erweitert. Die Teilnehmer*innen befassen sich mit insgesamt 12 Indikationsbereichen aus den DGE-Beratungsstandards. Dazu zählen unter anderem Lebensmittelunverträglichkeiten, gastrointestinale Erkrankungen, Essstörungen, Ernährungstherapie bei Krebs, Laborparameter bei Mangelernährung oder Arzneimittel-Lebensmittel-Interaktionen.
Ziel des Lehrgangs ist es, nach dem Studium oder der Ausbildung das eigene Kompetenzprofil für die Ernährungsberatung und Ernährungstherapie zu erweitern. Der erfolgreiche Abschluss sowie die kontinuierliche Fortbildung wird durch das Zertifikat Ernährungsberater*in/DGE nachgewiesen. Verbraucher*innen, potentielle Arbeitgeber*innen, Krankenkassen oder Ärzte und Ärztinnen können damit auf einen Blick qualitätsgesicherte Ernährungsberatung erkennen – auch in Abgrenzung zu unseriösen oder produktbezogenen Angeboten.
Der Fokus der Fortbildung liegt auf dem Transfer von Inhalten in die berufliche Praxis. Ein bewährter Bestandteil ist daher das Beratungstraining zur Einzel- und Gruppenberatung. Unterstützt durch eine Videoanalyse (Microteaching) wird hier das Berater*innenverhalten in Form von Rollenspielen trainiert.

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Neubewertung der DGE-Position zu veganer Ernährung

Die DGE hat ihre Position zur veganen Ernährung neu bewertet. Neben aktuelleren Daten zur Gesundheit betrachtet sie darin erstmals alle vier Zieldimensionen einer nachhaltigeren Ernährung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Dimensionen Gesundheit und Umwelt.
In diesem Positionspapier zur Neubewertung der DGE-Position zu veganer Ernährung werden neben neuen Daten zur Gesundheit auch die weiteren Zieldimensionen einer nachhaltigeren Ernährung (Umwelt, Tierwohl und Soziales) betrachtet. Zur Identifizierung relevanter Publikationen wurden ein Umbrella Review und ein ergänzendes systematisches Review durchgeführt sowie weitere Publikationen berücksichtigt. Die Betrachtung der Zieldimensionen Tierwohl und Soziales zeigt, dass die bisherigen Ansätze zur Bewertung der Auswirkung von Ernährungsweisen in diesem Zusammenhang noch nicht ausreichend etabliert sind und nicht umfassend angewendet werden. Daher werden nur die Zieldimensionen Gesundheit und Umwelt in die Position einbezogen.
PDF als Download
Gegenüber anderen Ernährungsweisen wurden bei einer veganen Ernährung potenzielle Vor- und Nachteile für die Gesundheit identifiziert.
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Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer - mit ein bisschen mehr Sonne!
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