Sep 082021
 

Version 2.0 des Profitools für die Ernährungsberatung und die Gemeinschaftsverpflegung verfügbar


Hände liegen auf der am Notebooktastatur / DGExpert

©Prostock-studio – stock.adobe.com (Fotomontage)

Das Nährwertberechnungsprogramm DGExpert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ist ab sofort als optimierte Version 2.0 erhältlich. Die Fachgesellschaft bietet das Upgrade und die Neulizenz sowohl für die Ernährungsberatung als auch für die Gemeinschaftsverpflegung an. Für Einzelplatz- und Bildungslizenzen gibt es besonders günstige Upgrade-Preise.

In die neue Version des Programms flossen Rückmeldungen und Wünsche von Anwendenden ein, so dass DGExpert neben technischen Optimierungen mit zahlreichen praxisnahen Verbesserungen und auch neuen Features punktet. Die optimierte Rezepteingabe beinhaltet jetzt ein neues Umrechnungstool. Die Menge von Rohwaren lässt sich auf die im verarbeiteten Zustand umrechnen und umgekehrt. Auf Basis der Rezeptur und der Angabe zu den verarbeiteten Lebensmitteln kann dann eine Liste der benötigten Rohwaren erstellt werden – eine praktische Hilfe für den Einkauf und die Warenbeschaffung. Weitere Verbesserungen sind die übersichtlichere Darstellung der Energiebilanz sowie die anschauliche Parameteranzeige für Blutfett- oder Blutzuckerwerte. Das Tool arbeitet zudem mit einer höheren Geschwindigkeit, weist eine verbesserte Anwendungsoberfläche auf und bietet eine vollständige Unterstützung gängiger Text- und Kalkulationsprogramme.

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Sep 012021
 

Optionaler Bereich Nachhaltigkeit zusätzlich zertifiziert


Händer zum "High-Five"

©howtogoto – stock.adobe.com

Das Referat Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat sein Testat „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ (LQW) bis Ende August 2025 erfolgreich verlängert. Das Team überzeugte die Gutachterin der con!flex Qualitätstestierung GmbH in allen elf geprüften Qualitätsbereichen sowie im optionalen Bereich Nachhaltigkeit. Das Testat bescheinigt die hohe Qualität der DGE-Fortbildungen. Die Fachgesellschaft verfügt damit seit 2013 über ein in der beruflichen Fort- und Weiterbildung anerkanntes Gütesiegel. Dadurch sind DGE-Fortbildungen in zahlreichen Bundesländern als Bildungsurlaub anerkannt und werden durch Prämiengutscheine oder Bildungsschecks gefördert.

„Mit unseren Fortbildungsangeboten können die Teilnehmer*innen ihre beruflichen Handlungskompetenzen erweitern. Die Seminare und Lehrgänge in Präsenz und online orientieren sich schon immer an den Erwartungen unserer Zielgruppe. Da sich Rahmenbedingungen und Ansprüche verändern, gilt es als Anbieterin flexibel zu bleiben, um Lernprozesse optimal zu gestalten und eine gleichbleibend hohe Fortbildungsqualität zu bieten“ schildert Dr. Ute Brehme, Leiterin des Referats Fortbildung der DGE, die Herausforderungen für den Arbeitsbereich.

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Aug 182021
 

Umfrage zur Evaluation des Projektes „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“


IN FORM UmfrageAngebot des DGE-Projektes noch besser auf Bedürfnisse der Zielgruppen zuschneiden

In Kürze sind Verantwortliche in Kitas, Schulen, Betrieben, Kliniken und Senioreneinrichtungen gefragt, ihre Meinung über das DGE-Projekt zur Verpflegung in diesen fünf Lebenswelten abzugeben. Dazu werden sie von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung als Projektträgerin zufallsbasiert telefonisch befragt. Die Interviews sind Teil der Evaluation des Projekts „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“. Zum Ablauf der jetzigen Förderphase sind die Befragungen ein wichtiges Instrument, um die erzielten Wirkungen des Projekts einzuordnen und zukünftige Angebote noch passender auf die Zielgruppen zuzuschneiden. Das Projekt ist angesiedelt bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. In den fünf Lebenswelten vom Kita- bis zum Seniorenalter sind vor allem Träger, Multiplikatoren, Management und das Küchen- sowie Pflegepersonal angesprochen.

Alle, die sich an den Interviews beteiligen, haben die Möglichkeit ihre Beobachtungen und Einschätzungen zu äußern. Das bezieht sich auf alle maßgeschneiderten Angebote in den Lebenswelten des Projektes. Daher ruft die DGE als Projektträgerin alle per Zufall Ausgewählten dazu auf, sich an dem nur wenige Minuten dauernden Interview zu beteiligen, um so die Gemeinschaftsverpflegung auch in Zukunft wissenschaftlich fundiert, nachhaltig und praktisch begleiten zu können.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/ihre-meinung-ist-gefragt/

Aug 122021
 

Wissenschaftliches Symposium der DGE am 29. September 2021


Frau sitzt am Computer (Browser mit Bonner Ernährungstage-Webseite)

©nenetus – stock.adobe.com (Fotomontage)

(dge) Vom 29.-30. September 2021 laden die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zu den 5. Bonner Ernährungstagen ein. Damit setzen sie ihre Tradition einer gemeinsamen Tagung unter dem Dach der „Bonner Ernährungstage“ fort. Zur Sicherheit aller finden beide Veranstaltungen im virtuellen Format statt.

Das DGE-Symposium, unter der Wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dirk Haller, TU München und Sprecher des ernährungswissenschaftlichen Sonderforschungsbereichs „Microbiome Signatures“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft, nimmt die Ernährung und das Mikrobiom in den Fokus. Unsere Ernährung beeinflusst die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms. Eine ungünstige Kombination kann Menschen für bestimmte Krankheiten anfälliger machen. Veränderungen in der Zusammensetzung und Aktivität der Mikrobiota wurden in der Vergangenheit mit verschiedenen Erkrankungen, wie Reizdarmsyndrom, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Allergien aber auch mit Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas und psychischen Erkrankungen wie Depressionen in Verbindung gebracht.

weiter lesen:https://www.dge.de/presse/pm/ernaehrung-und-mikrobiom/

Aug 102021
 

Neues Zusatzmodul für Frühstück und Zwischenverpflegung


Mädchen beim Frühstück im Kindergarten

©Oksana Kuzmina – stock.adobe.com

(dge) Pünktlich zum Start in das Kindergartenjahr können Kitas, die für eine vollwertige Mittagsverpflegung in Kitas zertifiziert sind, oder eine solche Zertifizierung anstreben, das gesamte Essensangebot inklusive Frühstück und Zwischenverpflegung von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) prüfen und zertifizieren lassen.

Nach den Sommerferien kehren etwa 3,7 Millionen Kinder in eine der knapp 57 000 Kindertagesstätten in Deutschland zurück. Viele Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder in der Kita rundum ausgewogen und nachhaltig verpflegt werden, denn die Mehrheit verbringt dort täglich mehr als sieben Stunden und nimmt in dieser Zeit mindestens eine Mahlzeit ein. Damit sind Kitas ein zentraler Ort, um eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Verpflegung anzubieten und einen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung zu leisten. Bislang wurde von der DGE das Mittagessen geprüft und zertifiziert. Da auch Frühstück und Zwischenverpflegung einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung leisten, ist nun auch hierfür eine Prüfung und Zertifizierung möglich. Zu den Prüfkriterien gehört beispielsweise, dass Vollkorngetreideprodukte, Gemüse/Salat und Obst sowie Milch und Milchprodukte regelmäßig angeboten werden. Müslis dürfen z. B. keinen Zucker, Sirup oder andere Süßungsmittel enthalten und Fleisch und Wurstwaren gehören prinzipiell nicht zum Angebot von Frühstück und Zwischenverpflegung in der Kita. Als Getränke kommen Wasser sowie ungesüßter Früchte- oder Kräutertee zum Einsatz.

weiter lesen unter https://www.dge.de/presse/pm/kitas-koennen-gesamte-verpflegung-zertifizieren-lassen/

Jul 092021
 

Gesucht werden Expert*innen aus der Gemeinschaftsverpflegung


Mitmach-Bild mit QR-Code zur UmfrageSie sind in der Gemeinschaftsverpflegung (GV) tätig und bieten Verpflegung für Kindertageseinrichtungen (Kitas) an? Dann freuen wir uns über Ihre Meinung. Für das Projekt Start Low sind Anbieter von Kitaverpflegung aufgerufen, an einer Umfrage zum Thema nährwertoptimierte Speisen in der Kita teilzunehmen.

Wie gestalten Sie Ihre Speiseplanung? Welche Kriterien sind für Sie beim Einkauf von hoch verarbeiteten Produkten für die Kitaverpflegung relevant und welche Bedeutung hat das Thema Salz- und Zuckerreduktion sowie Fettoptimierung in Ihrem Unternehmen? Auf Basis dieser und weiterer Fragen entwickelt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zusammen mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen (HSAS) und dem Unternehmen Pro Care Management (PCM) Maßnahmen und Angebote für eine gesundheitsfördernde Kitaverpflegung. Diese sollen alle Beteiligten dabei unterstützen, sich gemeinsam für eine zucker- und salzreduzierte sowie fettoptimierte Verpflegung einzusetzen.

Um herauszufinden welche Schritte dafür notwendig sind, läuft derzeit eine Umfrage für Anbieter*innen der Kitaverpflegung. „Unser Ziel ist es, zu erfassen, worauf Anbietende beim Einkauf hochverarbeiteter Lebensmittel achten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, welche Rolle aktuell die Salz- und Zuckerreduktion sowie die Fettoptimierung bei der Kitaverpflegung spielt“, erläutert Dr. Ernestine Tecklenburg, Leiterin des Projekts Start Low. Neben den Einrichtungen für Gemeinschaftsverpflegung werden in Kürze auch noch Kitas befragt, die selbst kochen. Hier sollen weitere Informationen aus dem Praxisalltag der Einrichtungen gesammelt werden.

Hauptziel des Projekts Start Low ist es, Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung im Bereich der Kitaverpflegung dabei zu unterstützen, Maßnahmen zur Reduktion von Zucker und Salz sowie zur Reduktion und Optimierung von Fett zu entwickeln, bereitzustellen und die Wirksamkeit zu überprüfen. Start Low wird als Projekt von der DGE koordiniert und im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) durchgeführt. Es läuft seit dem vergangenen Herbst für drei Jahre. Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des BMEL aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

Jun 182021
 

Ernährungsexpert*innen treffen sich vom 24.-26. Juni digital


Screenshot virtueller Stand der DGE

© eventsair.com

Auf der diesjährigen digitalen Dreiländertagung „Ernährung 2021“ vom 24. bis 26. Juni 2021 präsentiert sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in der Industrieausstellung mit einem virtuellen Stand. Die Fachgesellschaft zeigt in einem Kurzfilm aktuelle Medien, geht mit den Kongressteilnehmenden in den Dialog und bietet kostenfreie Downloads sowie einen Sonderbestellschein mit Rabatten für ausgewählte Medien an.

Der diesjährige Kongress steht unter dem Motto „Ernährung: Evidenz gefunden?!“. Gemeinsame Veranstalter sind die Gesellschaft für Klinische Ernährung Schweiz (GESKES), der Schweizerische Verband der Ernährungsberater/innen (SVDE), die Arbeitsgemeinschaft klinische Ernährung Österreich (AKE) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM). Das wissenschaftlichen Programm mit Vorträgen, Symposien und Fallbesprechungen richtet sich an Teilnehmende aus den Bereichen (Ernährungs-)Medizin, Pflege, Ernährungsberatung und Therapie sowie Pharmazie.

DGE-Qualitätsstandards auch für Mediziner*innen wegweisend

Am virtuellen Ausstellungsstand informiert die DGE mit einem weiteren Film und Medien auch über die Qualitätsstandards. Denn die Entscheidung, wie sich das Verpflegungsangebot einer Klinik gestaltet, ist nicht nur ein Thema der Küche. Auch Ärztin*innen, Pflegende und Pharmazeut*innen tragen Verantwortung für das nutritive Wohlergehen ihrer Patient*innen. Menschen, die in einem kritischem Gesundheits- und Ernährungszustand in medizinische Einrichtungen kommen, brauchen immer eine bedarfsgerechte Versorgung mit den notwendigen Nährstoffen. Darüber, wie die Klinikverpflegung sowohl gesundheitsfördernd als auch nachhaltig gestaltet werden kann, gibt der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kliniken“ als wissenschaftliches Leitwerk Orientierung und unterstützt mit station-ernaehrung.de praxisnah auf dem Weg der Umsetzung.

 Infos und Programm zur Tagung Ernährung 2021

Jun 172021
 

Rückschau auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr


Cover Jahresbericht 2020Der aktuelle DGE-Jahresbericht 2020 blickt auf ein besonderes Jahr zurück, in dem die wissenschaftliche Fachgesellschaft mit ihren Sektionen und Vernetzungsstellen mit vielfältigen Aktivitäten und Projekten trotz der besonderen Herausforderungen viel geleistet und erreicht hat. Er präsentiert Fakten, Zahlen und Informationen zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Aufgaben der DGE.

Zu den drei bedeutenden und zentralen Veröffentlichungen des letzten Jahres gehört die Neuauflage der DGE-Beratungsstandards. Sie sind inhaltlich und grafisch komplett überarbeitet worden und liefern einheitliche und wissenschaftlich fundierte Aussagen für die Arbeit von Multiplikator*innen in der Ernährungsberatung und -therapie. Ebenfalls neu erschienen sind die DGE-Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung. Sie zeigen nun noch stärker auf, wie eine gesundheitsfördernde Ernährung zugleich nachhaltig sein kann. Als wissenschaftliches Themenhighlight kam im November der 14. DGE-Ernährungsbericht heraus. Er enthält konkrete Daten zur Beschreibung der Ernährungssituation in Deutschland. Außerdem präsentiert er die Ergebnisse von drei speziell dafür durchgeführten Forschungsvorhaben, die besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen im Fokus haben: die nutritionDay-Auswertung, die SuSe-II-Studie und die VeChi-Youth-Studie.

 DGE-Jahresbericht 2020 – viel Freude beim Lesen!

Jun 082021
 

Nachhaltigkeitsdimensionen Umwelt, Soziales und Tierwohl stärker berücksichtigt


Mädchen hält Zwiebel

©beavera – stock.adobe.com

Die DGE fordert und fördert eine nachhaltigere Ernährung – etwa durch deren Umstellung auf mehr pflanzliche Lebensmittel – in all ihren Dimensionen und Facetten. Dies ist die Kernaussage des neuen Positionspapiers zur nachhaltigeren Ernährung, welches die DGE heute anlässlich des digitalen Nationalen Dialogs „Wege zu nachhaltigen Ernährungssystemen” veröffentlicht.

Der Beitrag der Ernährung an den weltweiten Treibhausgasemissionen liegt bei 25-30 %. Angesichts dieser Zahlen ist es dringend geboten, die Ernährungsweise so zu gestalten, dass wir nicht unnötig Ressourcen verbrauchen. Es reicht nicht aus, Ernährungsempfehlungen nur an gesundheitsfördernden Aspekten auszurichten. „Daher berücksichtigt die DGE neben der Gesundheit, die entsprechend ihren satzungsgemäßen Aufgaben im Vordergrund steht, zukünftig in ihren Empfehlungen und Aktivitäten die Dimensionen Umwelt, Soziales und Tierwohl stärker“, stellt Prof. Britta Renner, Vizepräsidentin der DGE und Erstautorin des Positionspapiers, fest.

In ihrem Papier orientiert sich die Fachgesellschaft an den Ausführungen im Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (WBAE). Die Darstellungen zur nachhaltigeren Ernährung des Gutachtens richten sich am aktuellen Wissens- und Erkenntnisstand aus. Sie markieren einen Weg hin zu einer nachhaltigeren Ernährung, nicht aber eine absolute Zielerreichung. Demgemäß spricht auch die DGE in ihrem Positionspapier von „nachhaltigerer Ernährung“. Mit dem Positionspapier schafft die DGE eine Basis für ein gemeinsames Verständnis von nachhaltigerer Ernährung. Wissenschaftler*innen verschiedener Bereiche der Ernährungswissenschaft können sich darauf aufbauend differenzierter und vergleichbarer mit einer nachhaltigeren Ernährung auseinandersetzen und sie weiterentwickeln.

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Jun 012021
 

DGE-Infothek zu Osteoporose gibt hilfreiche Infos und Tipps


Cover Essen und trinken bei Osteoporose(dge) Osteoporose ist eine der häufigsten Volkskrankheiten, deren Auftreten mit zunehmendem Alter steigt. Bei dieser Krankheit des Skelettsystems verringert sich die Knochenmasse, der Knochen wird porös und das Risiko für Knochenbrüche steigt. In Deutschland gibt es ca. 6,3 Mio. Betroffene. Frauen sind dabei 4-mal häufiger betroffen als Männer. Bei den 70-jährigen haben bereits 45 % der Frauen und 17 % der Männer Osteoporose. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Neben genetischen Aspekten und Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel, Immobilität und Rauchen, spielen verschiedene andere Erkrankungen z. B. Diabetes mellitus, rheumatoide Arthritis, gastroenterologische Erkrankungen sowie der Einfluss bestimmter Medikamente eine Rolle. Hinzu kommen ernährungsmitbedingte Risikofaktoren wie Calcium- und Vitamin D-Mangel, eine erhöhte Homocystein-Serumkonzentration, Untergewicht mit einem BMI < 20 kg/m2, chronisch erhöhter Alkoholkonsum und alkoholische Lebererkrankungen. Wie der Entstehung von Osteoporose vorgebeugt und wie sie behandelt werden kann, zeigt die aktuelle Infothek „Essen und Trinken bei Osteoporose und zur Osteoporose-Prävention“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

Knochen im ständigen Wandel

Unsere Knochen unterliegen einem ständigen Auf- und Umbauprozess. Pro Jahr werden ca. 8 % des Skeletts umgebaut. Schon ab dem 30. Lebensjahr wird die Knochenbilanz negativ, d. h. es wird mehr Knochenmasse abgebaut als neue aufgebaut. Im Alter beschleunigt sich dieser Prozess. Osteoporose bleibt lange Zeit unbemerkt, solange keine Brüche auftreten. Erst im fortgeschrittenen Alter bzw. im Krankheitsstadium zeigt sich eine erhöhte Brüchigkeit und Instabilität, die bei der geringsten Belastung zu Frakturen führen kann. Damit dies nicht passiert, gilt es schon frühzeitig der Osteoporose entgegenzuwirken. Ziel ist es, in jungen Jahren ein hohe Knochendichte aufzubauen und im Alter den Knochenabbau zu minimieren.

Die Säulen der Osteoporoseprävention

Wichtige Faktoren zur Vorbeugung der Erkrankung sind körperliche Aktivität, eine adäquate Vitamin-D-Versorgung sowie eine vollwertige Ernährung mit einer ausreichenden Calciumzufuhr. Diese Maßnahmen gelten auch als Basistherapie bei der Behandlung der Krankheit ergänzt durch eine medikamentöse Therapie.

Die vollständig überarbeite DGE-Infothek „Essen und Trinken bei Osteoporose und zur Osteoporose-Prävention“ informiert Betroffene über das Krankheitsbild, die vielfältigen Risikofaktoren und Diagnostik. Sie enthält praktische Ernährungstipps zur geeigneten Lebensmittelauswahl für eine ausreichende Calciumzufuhr. Besonders Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse, verschiedene Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl und Rucola sowie calciumreiche Mineralwässer mit mindestens 150 mg Calcium pro Liter sind empfehlenswert. Darüber hinaus erläutert die Broschüre die Rolle einer guten Vitamin-D-Versorgung, die u. a. die Aufnahme von Calcium im Magen-Darm-Trakt unterstützt sowie den Einbau von Mineralstoffen in den Knochen. Nützliche Adressen zur qualifizierten Ernährungsberatung und zu weiterführenden Information runden den Ratgeber ab.

Die Infothek (Artikel-Nr. 123027) ist im DGE-MedienService zum Preis von 1,00 € zzgl. Versandgebühren erhältlich. Sie gehört zu einer Reihe von Broschüren zu verschiedenen diätetischen Themen, die Krankheitsbilder und diätetische Maßnahmen kompakt und verständlich beschreiben. Die DGE-Infotheken, die zur Produktlinie der Beratungsstandards gehören, richten sich direkt an Verbraucher*innen und dienen Ernährungsfachkräften zur Weitergabe an die Betroffenen.