Okt 152021
 

Interessantes Fort- und Weiterbildungsprogramm für Ernährungsfachkräfte


Bildungslogo DGEDas DGE-Referat Fortbildung bietet für das kommende Jahr Online-Seminare sowie Seminare in Präsenz in Bonn und Esslingen mit zahlreichen Themen im Bereich Diätetik, Ernährungsberatung und Gemeinschaftsverpflegung an. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Selbstlernaufgaben, die zeitunabhängig bearbeitet werden können, hat die DGE um die „Nachhaltigere Ernährung“ zusätzlich zu den Themen Ernährungserhebung und Ernährungssoziologie ergänzt. Der Lehrgang „Ernährungsberater*in/DGE“ wird in vier verschiedenen Formaten angeboten – als reine Präsenz- oder reine Online-Veranstaltung sowie in zwei verschiedenen Blended-Learning-Konzepten als Kombi- und Intensivvariante.

Das DGE-Referat Fortbildung ist zertifiziert nach LQW, der „Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung“. Mit dem LQW-Qualitätssiegel verfügt die DGE über ein anerkanntes Qualitätstestierungsverfahren. Dadurch sind DGE-Fortbildungen in einigen Bundesländern als Bildungsurlaub anerkannt. Wir freuen uns auf Sie – in Präsenz und online!


Okt 122021
 

Noch einfacher DGE-Medien bestellen


Modern gestaltet und komplett überarbeitet präsentiert sich seit Kurzem der DGE-MedienService. Schnell und unkompliziert können Nutzer*innen im Shop verschiedene Medien der DGE, von Infoblättern und den 10 Regeln über Broschüren zu diätetischen Themen bis hin zum DGE-Ernährungsbericht und den DGE-Beratungsstandards bestellen.

Neu ist, dass dafür kein Benutzer*innenkonto benötigt wird. Der Medienkauf ist ab sofort auch mit einem Gastzugang möglich. Neuerscheinungen und Bestseller zeigt für einen besseren Überblick die Startseite des Shops an. Durch das responsive Design des überarbeiteten DGE-Medienservices sind auch Bestellungen über Tablet und Smartphone einfach zu handhaben.


Okt 082021
 
Extraportion Protein hat keinen gesundheitlichen Nutzen

Frau nimmt Milchprodukt aus einem Kühlregal.

©Sergey Ryzhov – stock.adobe.com

„High Protein“, „reich an Protein“, „Proteinquelle“ – so werben Hersteller für eiweißreiche Produkte. Im letzten Jahrzehnt hat sich der Trend vom Fitnessstudio über das Eiweißbrot auf ein breites Lebensmittelangebot ausgeweitet. „Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind High-Protein-Produkte überflüssig. Wer die Vielfalt herkömmlicher Lebensmittel nutzt, bekommt genug Protein und spart sich das Geld für die meist teureren Produkte“, sagt Antje Gahl, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). „Lediglich einzelne Innovationen können sinnvoll sein, etwa Nudeln aus Linsen oder Erbsen für Menschen mit Zöliakie“, ergänzt Gahl. Protein (Eiweiß) ist lebenswichtig für Muskeln, Knochen, Bindegewebe, Immunsystem und Blutgerinnung. Eine gesundheitsfördernde, nachhaltige Ernährung liefert eine ausreichende Menge an Nährstoffen mit weitgehend naturbelassenen oder wenig verarbeiteten und abwechslungsreich ausgewählten Lebensmitteln. Hochverarbeitete Produkte wie Chips und Schokoriegel sind kein „gesunder Genuss“, nur weil viel Protein zugesetzt wurde.

Mit „Protein“ beworbene Lebensmittel reichen von Müsli über High-Protein-Pudding und Proteineis bis hin zu Linsenchips. Lebensmittel dürfen die Angabe „Proteinquelle“ tragen, wenn mindestens 12 % des Energiegehalts aus Protein stammen. Bei Angaben wie „High Protein“ müssen mindestens 20 % des Energiegehalts aus Protein sein. Das ist z. B. bei Pudding der Fall, der 80 Kilokalorien (kcal) und 10 g Protein enthält. Mit 4 kcal pro Gramm Protein liegt der Proteinanteil (40 kcal) bei 50 % des Energiegehalts.

Hersteller nutzen den Trend und loben Lebensmittel mit natürlicherweise hohem Proteingehalt wie zum Beispiel Quark als Proteinquelle aus. Weitere proteinreiche Lebensmittel sind z. B. Skyr, Nudeln aus Linsen und Produkte aus Insekten und Algen. Daneben kreieren Hersteller High-Protein-Produkte wie Fertiggerichte durch Kombination proteinreicher Zutaten. Und es gibt mit Protein angereicherte Produkte: An sich kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot werden mit Eiweißkonzentraten z. B. aus Weizen, Soja oder Lupinen versetzt. Auch bereits proteinreiche Lebensmittel wie Milch werden z. B. mit Milcheiweiß angereichert, um Label wie „High Protein“ zu tragen.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/high-protein-produkte-sind-ueberfluessig/

Okt 012021
 

Aktionen für gesundheitsfördernde Seniorenernährung


Ältere und jüngere Frau bei der Essenszubereitung

©Bojan – stock.adobe.com

Erstmalig findet in diesem Jahr deutschlandweit am 1. Oktober der „Tag der Seniorenernährung“ statt. Er ist Teil des Internationalen Tags der älteren Menschen der Vereinten Nationen. Die Vernetzungsstellen Seniorenernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein beteiligen sich aktiv daran.

Die Vernetzungsstelle Seniorenernährung Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet am 1. Oktober die Kochaktion „Generationen lernen von Generationen – wir sind die Welt“. Dabei kochen und backen Kinder gemeinsam mit Senior*innen verschiedener Nationalitäten zum Thema „Gemüse und Obst“.

Die Vernetzungsstelle Seniorenernährung Niedersachsen bietet unter dem Motto „Lieblingsspeisen optimieren“ einen Online-Kochevent und kocht live Rezepte der Seniorenverpflegung. Expert*innen geben dazu fachlichen Input, beispielsweise zu Proteinversorgung oder Mangelernährung im Alter. Senioreneinrichtungen und Anbietende von „Essen auf Rädern“ können zudem am kostenfreien Speiseplancheck auf Basis des DGE-Qualitätsstandards teilnehmen.

weiter unter:https://www.dge.de/nachrichten/detail/bundesweit-1tag-der-seniorenernaehrung/

Sep 302021
 

Medienpaket jetzt um Patient*inneninfos in türkischer Sprache erweitert


Titelbild Ergänzungsmaterial „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus“(dge) Für die Ernährungsberatung von Menschen aus anderen Herkunftsländern kann mehrsprachiges Material hilfreich sein. Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) gemeinsam mit dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ein Ergänzungsmodul für das Medienpaket „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2“ für die Ernährungsberatung und -therapie von Menschen türkischer Herkunft entwickelt und herausgegeben. Es hilft Ernährungsfachkräften in der Beratung und Schulung von Menschen mit nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2 sowie Prädiabetes. Die zum kostenlosen Download bereitgestellten Materialien bestehen aus einem Beratungsleitfaden, Vorlagen, Fotokarten zum Ausdrucken und Patient*innen-Infos.

Da besser auf die Zielgruppe eingegangen werden kann, wenn das Praxisteam mit kulturellen Besonderheiten und Ernährungsgewohnheiten vertraut ist, beinhaltet der Beratungsleitfaden einen kurzen Überblick über die türkische Küche und ihre Tradition sowie über die unterschiedlichen Familienkulturen mit Themen wie Mahlzeitenstruktur, Feste und Feiern, soziale Faktoren und religiöse Aspekte, Urlaub und Freizeit sowie Ideen für die Vorbereitung auf das Beratungsgespräch. Eine Übersicht von in der türkischen Küche häufig verwendeten Lebensmittel und Speisen bietet einen Einblick in die vielfältige Esskultur.

Für die Ernährungstherapie enthält das Ergänzungsmodul ausgewählte Vorlagen und Patient*innen-Infoblätter in türkischer Sprache aus dem Medienpaket „Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus. Beratung bei nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2“. Dazu gehören beispielsweise ein Anamnesebogen, ein 24-Stunden-Recall, ein 7-Tage-Ernährungsprotokoll sowie eine Fettaustauschtabelle. Fotokarten mit Lebensmitteln, die besonders in der türkischen Küche Verwendung finden, wie Mantı, Pastırma, Simit, Ayran usw. helfen, die Beratungsinhalte zu vermitteln.

Das Begleitmaterial steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Sep 302021
 

DGE zeichnet Medienvertreter*innen für ihre Berichterstattung zu Ernährungsthemen aus


Preisträger*innen des DGE Journalisten-Preis

Foto: Eugenia Brüse

Mit dem DGE-Journalisten-Preis prämiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) auch 2021 wieder herausragende journalistische Arbeiten zu aktuellen Ernährungsthemen in Wort und Bild. Dagmar von Cramm, Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der DGE, überreichte die Auszeichnungen auf dem Wissenschaftlichen Symposium am 29. September 2021. Den mit insgesamt 10 000 EUR dotierten Preis vergab die Fachgesellschaft in diesem Jahr zum 32. Mal für wis­senschaftlich fundierte, originelle und zielgruppengerecht aufbereitete Arbeiten in 5 Medienkategorien.

Sep 302021
 

Wissenschaftliches Symposium der DGE am 29. September 2021


Foto: ©nenetus – stock.adobe.com (Fotomontage)

Am 29. September 2021 diskutieren nationale und internationale Expert*innen auf dem diesjährigen digitalen Wissenschaftlichen Symposium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) über den gegenwärtigen Forschungsstand rund um das Thema Mikrobiom und Ernährung. Über 400 Teilnehmende nutzen die Gelegenheit, sich über die Rolle der Ernährung und des Mikrobioms für die Entwicklung chronischer Erkrankungen zu informieren.

Seit etwa einem Jahrzehnt ist die Forschung verstärkt dem Mikrobiom und genetischen Analysen von Mikroorganismen auf der Spur. Auch wenn die Studienergebnisse der letzten Jahre zeigen konnten, dass das Darmmikrobiom wichtig für die Gesunderhaltung des Menschen ist, steckt die Mikrobiom-forschung noch in den Kinderschuhen. Das Darmmikrobiom als mikrobielles Ökosystem und sein Einfluss auf das Immunsystem und Stoffwechsel-krankheiten wirft noch viele Forschungsfragen auf. International forschen hierzu interdisziplinäre Teams von Wissenschaftler*innen, um ein funktionelles Verständnis der Mikroben-Wirt-Interaktionen in Gesundheit und Krankheit zu erlangen.

weiter:https://www.dge.de/presse/pm/ernaehrung-und-mikrobiom-spannende-einblicke-in-die-forschung/

Sep 282021
 

Nachhaltigkeit: „Ernährung braucht mehr Aufmerksamkeit“

Britta Renner und Achim Spiller machen in dem Beitrag Nachhaltigkeit: „Ernährung braucht mehr Aufmerksamkeit“ auf DGEblog deutlich, dass es aus ihrer Sicht einen Perspektivwechsel braucht, um den Wandel im deutschen Ernährungssystems zu erreichen.

Sie erläutern welche Voraussetzungen dafür nötig sind und erklären, wie wichtig die Ernährungsumgebung im Zusammenhang mit nachhaltigerer Ernährung ist. Renner und Spiller zeigen auf, welchen Beitrag ernährungswissenschaftliche Forschung dazu leisten kann und was eine nachhaltigere Ernährung für die Landwirtschaft bedeutet.

weiter: https://www.dge.de/nachrichten/detail/britta-renner-und-achim-spiller-im-interview-auf-dgeblog/

Sep 272021
 

DGE veröffentlicht Zusammenfassung in englischer Sprache


Summary 14th Nutrition ReportDie englische Zusammenfassung des 14. DGE-Ernährungsberichts „14th DGE-Nutrition Report“ ist als kostenloser Download ab sofort erhältlich.

Der „DGE-Nutrition Report“, der zu jedem DGE-Ernährungsbericht erscheint, enthält die Zusammenfassungen und Kernaussagen der jeweiligen Kapitel in englischer Sprache.

Die fünf Kapitel der aktuellen Veröffentlichung schreiben die Informationen zur Ernährungssituation in Deutschland u. a. mit Trendanalysen zum Lebensmittelverbrauch auf Basis der Agrarstatistik und zur Entwicklung von Übergewicht und Adipositas in Deutschland mit Blick auf das Körpergewicht in der Schwangerschaft fort. Außerdem präsentiert der vorliegende Bericht die Ergebnisse von drei speziell dafür durchgeführten Forschungsvorhaben, die besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen im Fokus haben: die nutritionDay-Auswertung, die SuSe-II-Studie und die VeChi-Youth-Studie. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der Prävention chronischer Erkrankungen durch Ernährung.

Die DGE veröffentlicht den DGE-Ernährungsbericht alle vier Jahre im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMEL). Zuletzt ist im November 2020 der 14. DGE-Ernährungsbericht erschienen. Zu jedem Bericht gibt es eine englische Übersetzung für die internationale Leserschaft.

Sep 172021
 

Mit einem Vortrag, Poster oder Science-Slam-Beitrag aktiv dabei sein


Auditorium im Hörsaal

©Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. Foto: Thomas Hauss

Vom 16.–18. März 2022 findet der 59. Wissenschaftliche Kongress an der Universität Potsdam in Kooperation mit dem dortigen Institut für Ernährungswissenschaften statt. Zum Thema „Der Kopf isst mit – Zusammenspiel von Ernährung und Gehirn“ schauen wir auf die Interaktion von Ernährung und Gehirn und deren Einfluss auf verschiedene Erkrankungen und diskutieren neue Erkenntnisse auch in Bezug zu unseren heutigen Ernährungsgewohnheiten und möglichen Potenzialen für Therapie und Praxis. Die Wissenschaftliche Leitung übernehmen Prof. Dr. Tilman Grune vom DIfE und Prof. Dr. André Kleinridders von der Universität Potsdam.

Bewerben Sie sich bis zum 20. Oktober 2021 mit einem Vortrag oder Poster über Forschungsergebnisse aus den Ernährungswissenschaften und angrenzenden Disziplinen. Darüber hinaus können Sie Ihren Beitrag auch für den 3. Science Slam der DGE-Fachgruppe Early Career Scientists einreichen.