Nov 292022
 

Sektionen und Vernetzungsstellen der DGE starten Fokusseiten

© Jan Engel – stock.adobe.com

Schon gesehen? Die Fokusseiten der Sektionen und Vernetzungsstellen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) auf LinkedIn sind online. Sie finden die Seiten auf dem LinkedIn-Account der DGE unter „Verbundene Seiten“. Hier erhalten Sie Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten über regionale Aktivitäten zum Thema Ernährung von Fachkräften für Fachkräfte.

In den Sektionen und Vernetzungsstellen der DGE arbeiten Fachkräfte aus dem Bereich Ökotrophologie zusammen. Als regionale Ansprechpersonen beraten sie u. a. Unternehmen und Anbietende im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung sowie andere Berufs- und Zielgruppen. Über die DGE-Fokusseiten finden Institutionen, Träger*innen in Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen und Kliniken regional ansässige Ansprechpersonen und Informationen über Veranstaltungen, Aktionen und Angebote vor Ort.

Mit den Fokusseiten erweitert die DGE ihre Präsenz auf LinkedIn. Damit schafft sie Einblick in Arbeitsbereiche, Strukturen und Kooperationen der DGE und verstärkt die direkte Kommunikation mit den Sektionen und Vernetzungsstellen. Basis ihrer Arbeit sind wissenschaftsbasierte und praxisnahe Informationen zum Thema Ernährung. Mit den Fokusseiten bildet die DGE auf LinkedIn gewachsene Strukturen ab. Die Sektionen und Vernetzungsstellen vertreten die DGE in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Sektionen Hessen und Baden-Württemberg sind rechtlich selbstständig.

Sektionen: Regionale Netzwerke bieten praxisorientierte Ernährungsaufklärung

Die Sektionen der DGE nehmen landesspezifische Interessen wahr. Sie verbreiten Erkenntnisse aus den Ernährungswissenschaften und die Empfehlungen der DGE in ihren regionalen Netzwerken. Dazu bieten die Sektionen u. a. Fachtagungen und Fortbildungsseminare für Ernährungsfachkräfte und Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Prävention und Politik an.

Regelmäßig sind die Sektionen auf regionalen Veranstaltungen vertreten und veröffentlichen in lokalen Medien Beiträge zu ernährungsrelevanten Themen. Des Weiteren initiieren sie regionale Projekte und koordinieren die Aktivitäten von im Ernährungsbereich tätigen Institutionen und Organisationen. Damit leisten die Sektionen einen wichtigen Beitrag, das Fachwissen der DGE in die Fläche zu tragen.

DGE-Vernetzungsstellen etablieren die DGE-Qualitätsstandards vor Ort

Ziel der Arbeit der DGE-Vernetzungsstellen in den Bundesländern ist es, die Verpflegung in Kita, Schule und für Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Die Basis bilden die „DGE-Qualitätsstandards“. Diese erarbeitete die DGE im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und aktualisiert sie regelmäßig. Gefördert wird die Seniorenernährung vom Bund, der Bereich Schule wird durch Landesmittel finanziert.

Die Vernetzungsstellen organisieren zudem Veranstaltungen, Fachtagungen sowie Fortbildungen, Seminare und Workshops für Beteiligte der Gemeinschaftsverpflegung. Die Angebote innerhalb der Bundesländer unterscheiden sich aufgrund struktureller Gegebenheiten voneinander. Continue reading »

Nov 242022
 

Keine besondere Wirksamkeit gen-basierter Ernährungsempfehlungen


© Markus Mainka – stock.adobe.com

Das erste Paper der DGE-Arbeitsgruppe „Personalisierte Ernährung“ unter der Leitung von Prof. Dr. Hannelore Daniel und Prof. Dr. Jakob Linseisen zum Thema “Genetics and Epigenetics in Personalized Nutrition: Evidence, Expectations, and Experiences“ ist im Sommer im Journal Molecular Nutrition & Food Research erschienen.

Das Autor*innenteam um Christina Holzapfel fasst den aktuellen Stand genetischer und epigenetischer Faktoren bezüglich der Entwicklung von Adipositas, des Metabolischen Syndroms und damit einhergehenden Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder koronare Herzerkrankungen zusammen.
Außerdem beleuchtet das Manuskript sowohl die wissenschaftliche als auch die kommerzielle Entwicklung der personalisierten Ernährung aus Sicht der (Epi)genetik und ihren nachhaltigen Effekten auf die Ernährung, den Lebensstil und die Gesundheit.

Die Ergebnisse zeigen, dass 20 Jahre nach Beginn der personalisierten Ernährung die Evidenz für gen-basierte Ernährungsempfehlungen noch aussteht. Zwar lassen sich aus wissenschaftlichen Studien modera¬te Effekte durch die verstärkte Motivation erkennen, Analysen zur Individualisierung der Ernährungsempfehlungen basierend auf Gen- und Blut-analysen oder Mikrobiom-Daten ergeben jedoch meist keine statistisch sicherbaren Verbesserungen des Ernährungs¬verhaltens oder des Lebensstils.

Zukünftig sind aus Sicht der Autor*innen mehr phänotypische Messungen und verschiedene Messmethoden wie zum Beispiel Selbst- und Biomonitoring-Tools, Feedback-Systeme sowie auf künstlicher Intelligenz basierende Algorithmen notwendig, um das Feld der personalisierten Ernährung in die evidenzbasierte Anwendung bringen zu können. Dafür ist eine bessere Integration der Datenwissenschaften und eine multidisziplinäre Zusammenarbeit unerlässlich.

Nov 222022
 

Neuer Beitrag auf DGE-Blog erschienen

Die Verwendung von Rapsöl in der Ernährung des Menschen wird kontrovers diskutiert. Kritiker*innen sprechen sich aufgrund des vermeintlich erhöhten Risikos der Krebsentstehung durch α-Linolensäure und des Erucasäuregehalts gegen Rapsöl in der Primärprävention aus. Unter den pflanzlichen Ölen besitzt es allerdings einen besonders geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren und einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren. Im Vergleich zu anderen pflanzlichen Ölen wie z. B. Olivenöl enthält es aber mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter die n-3-Fettsäure α-Linolensäure, häufig ALA abgekürzt, und die n-6-Fettsäure Linolsäure, die für den Menschen essenziell sind.

Das DGE-Wissenschaftsmagazin DGEwissen hat mit Prof. Dr. Jakob Linseisen über die Kritikpunkte und die Evidenz für den Einsatz von Rapsöl gesprochen und warum die DGE Rapsöl als Öl der Wahl und Allrounder in der Küche empfiehlt. Das Interview ist nun im DGE-Blog erschienen.

Nov 012022
 

Bildquelle: Pixabay

Am 27.10.2022 fand die 3. Digitale Ernährungsfachtagung der DGE Sektion MV statt. Mit 156 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz war die Veranstaltung zum Thema „Ernährung und Gehirn – Möglichkeiten und Grenzen der Verbesserung des Ernährungszustandes“ sehr gut besucht.

Ungesunde Ernährung ist ein Zukunftsthema, das wir auch in Mecklenburg-Vorpommern im Blick haben.“ sagte die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt zu Beginn der Veranstaltung in ihrer Videobotschaft.„Wechsel-beziehungen zwischen Ernährung und unserem Gehirn haben nicht zuletzt einen Einfluss auf verschiedene Erkrankungen, wie dem Auftreten von Adipositas und Diabetes aber auch Alzheimer und Demenz. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann nicht nur das Gehirn dauerhaft fit gehalten, sondern auch der Alterungsprozess verlangsamen werden“, so Ministerin Bernhardt.

Die Teilnehmenden erwartete ein Programm zu spannenden Themen aus der aktuellen Wissenschaft.

Mit dabei war Ernährungswissenschaftlerin und freie Wissenschaftsjournalistin Dr. Angela Bechthold. Sie referierte zum Thema „Nährstoffe für das Gehirn“. Dr. med Corinna Geisler vom Institut für Diabetologie und klinische Stoffwechselforschung am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit der Frage: „Darm = Gehirn? Die Darm-Hirn-Achse genauer betrachtet“.


Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem Thema „Einfluss der mütterlichen Ernährung auf die Gehirnentwicklung“ in einem Vortrag von Dr. Rachel Lippert vom Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE).


„Meal Timing und zirkadiane Rhythmen – Bedeutung für die Ernährungstherapie“ beleuchtete für uns PD Dr. Olga Ramich vom Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und nach der Kaffeepause erläuterte Prof. Dr. Sybille Adam von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) das Thema „Self- Nudging und Ernährungsverhalten“.


Vor der abschließenden Diskussion hielt Prof. Dr. Gunter P. Eckert von der Justus-Liebig-Universität Giessen, Institut für Ernährungswissenschaft (IfE), einen Vortrag zum Thema „Polyphenole zur Demenzprävention – molekulare Mechanismen“.

Pressemitteilung:https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/jm/Aktuell/?id=185288&processor=processor.sa.pressemitteilung

Sep 292022
 

Machen Sie mit beim nutritionDay am 10. November 2022


nutritionDay 2022Arbeiten Sie in einem Krankenhaus oder Pflegeheim? Dann dokumentieren Sie am 10. November 2022 die Ernährungssituation in Ihrer Einrichtung und tragen damit als Teil der weltweiten Initiative zur Bekämpfung von Mangelernährung in Gesundheitseinrichtungen bei. Denn auch in deutschen Kliniken und Pflegeheimen ist Mangelernährung ein relevantes und gleichzeitig stark unterschätztes Gesundheitsproblem.

Die Auswertung der nutritionDay-Daten im 14. DGE-Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zeigte, dass bis zu 30 % der Patient*innen und bis zu 25 % der Bewohner*innen mangelernährt sind. Während international zahlreiche Studien zur Ernährungs-situation in Kliniken und Pflegeheimen vorliegen, ist die Datenlage für Deutschland jedoch noch dünn.

Ziel der erneuten nutritionDay Deutschland-Aktion ist, die Datenbasis zur Ernährungssituation in deutschen Kliniken und Pflegeheimen zu erweitern und möglichst flächendeckende Daten zur Prävalenz von Mangelernährung und zu bestehenden Versorgungsstrukturen in Krankenhäusern und Pflegeheimen in Deutschland zu erhalten. Um die Ernährungssituation langfristig zu verbessern, werden Daten aus möglichst vielen Krankenhäusern und Pflegeheimen benötigt. Seien auch Sie dabei!

Im Fokus beim nutritionDay 2022: Qualität der Ernährungsversorgung

Ein besonderer Schwerpunkt der Erhebung liegt in diesem Jahr auf der Qualität der Ernährungsversorgung – von der Mahlzeitenversorgung über die pflegerische Unterstützung bis zur ärztlichen und diätetischen Ernährungstherapie. Zudem werden Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt.

Alle 2022 erhobenen Daten fließen in ein geplantes Forschungsvorhaben ein, das im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) durchgeführt werden soll, um die Ist-Situation in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu dokumentieren. Die Ergebnisse sollen im 15. DGE-Ernährungsbericht 2024 erstveröffentlicht werden.

Weiter unter https://www.dge.de/presse/pm/gemeinsam-gegen-mangelernaehrung-in-krankenhaeusern-und-pflegeheimen/

 

 

Sep 232022
 

„Stillen – eine Handvoll Wissen reicht.“


Frau still Baby

©BLE 2022 / Foto: Kerstin Pukall

Gute Beratung und ein wenig Basiswissen – mehr braucht es meist gar nicht für einen gelingenden Stillstart. „Stillen – eine Handvoll Wissen reicht.“ lautet das Motto der diesjährigen Weltstillwoche (03. – 09.10.2022). Durch die Aktion fördern zahlreiche Akteurinnen und Akteure, darunter auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), das Stillen und unterstützen Frauen ganz gezielt. Die fünf wichtigsten Basisinformationen des Stillens wurden für die diesjährige Weltstillwoche in einem zentralen Motiv zusammengefasst – als Handvoll Wissen.

In den vergangenen Jahren machte sich die Weltstillwoche eher allgemein für die Belange Stillender und werdender Familien stark. Dieses Jahr steht die Wissensvermittlung im Vordergrund. Was sollte eine Frau zum Stillbeginn wissen? Was stärkt sie in ihrem Selbstvertrauen? Und welche ganz praktischen Anleitungen braucht sie? Die Antworten sind in der „Hand“ zu finden, die fünfzehn stillfördernde Institutionen anlässlich der Weltstillwoche 2022 entwickelt haben. Fachkräfte können sie in der Beratung einsetzen und so im doppelten Sinne die Hand reichen.

Folgende fünf Basisinformationen sind für den Stillstart besonders hilfreich:

  • Stillen ist von der Natur vorgesehen, Muttermilch ist die natürliche Ernährung von Säuglingen.
  • Direkter Hautkontakt gleich nach der Geburt zwischen Mutter und Kind wirkt sich positiv auf den Stillbeginn und die Stillbeziehung aus.
  • Die zurückgelehnte Stillhaltung ist gerade kurz nach der Geburt eine entspannte Position für die Mutter und erleichtert dem Neugeborenen den Weg zur Brust.
  • Häufiges Stillen ist richtig und wichtig, denn so bekommt ein Baby Milch nach Bedarf und viel körperliche Nähe.
  • Muttermilch von Hand gewinnen ist praktisch, macht flexibel und unabhängig von technischen Hilfsmitteln.

Weitere Informationen zur Weltstillwoche, Ansprechpersonen und Aktionen erhalten Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.

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Sep 232022
 
Warum das Essen in der Schule Einfluss auf das Klima hat
Logo: Tage der Schulverpflegung

©BMEL

Mehr als neun Millionen Schüler*innen haben täglich die Möglichkeit eine warme Mittagsmahlzeit in der Schule zu essen. Auch Zwischenmahlzeiten werden vielfach angeboten. Damit ist die Schule einer der zentralen Orte für Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen. „Sie können durch das Essensangebot nicht nur anschaulich erfahren, was gesundheitsfördernd, wohlschmeckend und abwechslungsreich ist, sondern auch, welches Gewicht das Thema Nachhaltigkeit in der Schulverpflegung haben kann und sollte“, sagt Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) anlässlich des Tages der Schulverpflegung am 23. September 2022. Er wurde im Jahr 2010 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiiert. Zusammen mit den Vernetzungsstellen Schulverpflegung (VeSch) der Länder und ihren zahlreichen Aktionen begeht das BMEL begeht diesen Tag unter dem Motto „Vielfalt schmecken und entdecken“. Neben Genuss und Qualität stehen Gesundheit und Nachhaltigkeit als zentrale Themen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die DGE ist Projektträgerin dreier Vernetzungsstellen in Deutschland:

Zudem hat die wissenschaftliche Fachgesellschaft den „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen“ im Auftrag des BMEL entwickelt. Er beschreibt auf der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage die Kriterien für eine optimale, gesundheitsfördernde und nachhaltige Verpflegung. Nachhaltigkeit hat darin mit den vier Dimensionen Gesundheit, Soziales, Umwelt und Tierwohl eine tragende Rolle.

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Sep 212022
 

Neue DGE-Infothek: Essen und Trinken bei Bluthochdruck


Cover Infothek HypertonieIn Deutschland hat etwa jede*r dritte Erwachsene Bluthochdruck, das sind ungefähr 20 bis 30 Millionen Menschen. Im Alter zwischen 70 und 79 Jahren sind sogar 3 von 4 Menschen betroffen, Männer häufiger als Frauen. Bluthochdruck ist ein zentraler Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten und deren Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Um den Blutdruck zu senken und Bluthochdruck vorzubeugen, ist ein gesundheitsfördernder Lebensstil entscheidend. Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse, Obst und Vollkornprodukten, wenig Speisesalz und Alkohol trägt neben regelmäßiger körperlicher Bewegung und Gewichtsreduktion maßgeblich dazu bei, dass sich die Blutdruckwerte stabilisieren. Je nach Schweregrad sind zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente notwendig. Die neue Infothek „Essen und Trinken bei Bluthochdruck und zur Bluthochdruck-Prävention“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) informiert über das Krankheitsbild und gibt viele praktische Ernährungstipps zur Prävention und Behandlung. Adressen zur qualifizierten Ernährungsberatung und weiterführenden Informationen runden die Infothek ab. Der Patient*innen-Ratgeber kann unter der Artikel-Nr. 123038 ab sofort für 1,00 EUR zzgl. Versandkosten beim DGE-MedienService bestellt werden.
 

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Sep 132022
 

Prof. Dr. Bernhard Watzl ist neuer DGE-Präsident


Prof. Dr. Bernhard Watzl

Prof. Dr. Berhard Watzl © Andreas Friedrich / fredmcfar.com

Auf der Mitgliederversammlung am 31. August 2022 fand die Neuwahl des Wissenschaftlichen Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) statt. Die Mitglieder wählten Prof. Dr. Bernhard Watzl, Leiter i. R. des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung am Max Rubner-Institut (MRI), Karlsruhe für die nächsten drei Jahre zum neuen DGE-Präsidenten. Er folgt auf Prof. Dr. Jakob Linseisen, Universität Augsburg, der seit 2019 das Amt innehatte. Prof. Dr. Britta Renner von der Universität Konstanz und Prof. Dr. Ute Nöthlings, Rheinische Friedrich- Wilhelms- Universität Bonn, wurden als Vizepräsidentinnen gewählt.

Der Oecotrophologe Bernhard Watzl leitete bis Januar 2022 das Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung am Max Rubner-Institut (MRI) in Karlsruhe und ist weiterhin am Karlsruher Institut für Technologie als außerplanmäßiger Professor tätig. Er ist Vorsitzender der DGE-Arbeitsgruppen „Lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen“ und „Evidenzbasierte Leitlinie: Proteinzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten“. Seine experimentellen Arbeiten liegen im Bereich der immunmodulatorischen Wirkungen verschiedener Lebensmittelinhaltsstoffe. Auf der Ebene der Lebensmittel steht deren präventive Wirkung im Mittelpunkt seiner Arbeit.

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Sep 012022
 

Medienvertreter*innen im Bereich Ernährungsjournalismus ausgezeichnet


DGE-Journalisten-Preisträger*innen

Dagmar von Cramm (rechts) mit den Preisträgern des DGE Journalisten-Preises 2022: Manuel Stark (1. v.l.), Doris Tromballa (2. v.l.), Markus Metz, Katrin Saft, Sonja Fröhlich und Lukas Hellbrügge (Monitor) ©DGE / Foto: Christian Augustin

Die Preisträger*innen des diesjährigen DGE-Journalisten-Preises sind Katrin Saft, Sonja Fröhlich, Markus Metz, Doris Tromballa, Manuel Stark und das Redaktionsteam Markus Hellbrügge, Matthias Dachtler, Kevin Ebert, Robin Köhler und Sebastian Meinberg. Mit dieser Auszeichnung prämiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) herausragende ernährungsjournalistische Arbeiten in Wort und Bild. Dagmar von Cramm, Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der DGE, überreicht die Urkunden auf dem Wissenschaftlichen Symposium am 31. August 2022.

Mit insgesamt 10 000 EUR Preisgeld würdigt die Fachgesellschaft publizistisches Arbeiten und zeichnet wissenschaftlich fundierte, originelle und zielgruppengerecht aufbereitete Arbeiten in 5 Medienkategorien aus. Ausführliche Informationen zu den Preisträger*innen 2022 und den ausgezeichneten Arbeiten sind unter http://www.dge.de/presse/journalisten-preis/ zusammengestellt.

Im Bereich Tages- und Wochenzeitungen prämiert die DGE Katrin Saft für ihren Artikel „Schmeckt‘s noch? bzw. Es schmeckt nicht mehr!“ in der Sächsischen Zeitung und Freien Presse vom 09.10.2021. In ihrem Beitrag nimmt Saft die Qualität der Gemeinschaftsverpflegung in Sachsens Kantinen unter die Lupe, in der der Trend zu gesunden, regionalen und Bioprodukten nicht ankommt. Der Preis scheint dabei nicht ausschlaggebend, wie ihre Recherche ergab und es auch die Umsetzung kreativer Köch*innen beweist. Doch wie viele andere und weitere Hürden es gibt, zeigt ihre umfassend und gut recherchierte, beschreibende Analyse der Situation auf. Ein Beitrag, der das große Potenzial und das notwendige Umdenken in der Gemeinschaftsverpflegung – auch im Hinblick auf den Klimawandel – verdeutlicht.

In der Kategorie Publikumszeitschriften zeichnet die Jury Sonja Fröhlich aus. Ihre im FOCUS Magazin 41/2021 veröffentlichte Titelstory „Besser essen – Die Ernährungswende“ befasst sich mit der Frage, wie wir mit besserer Ernährung uns und der Umwelt Gutes tun können. Dazu thematisiert sie diverse Aspekte wie Nahrung der Zukunft, Lebensmittel aus „Biofabriken“, die Massentierhaltung, die Ökolandwirtschaft, das Problem Adipositas und Lebensmittelverschwendung einerseits und andererseits den Hunger in der Welt sowie die Agrarpolitik oder das Engagement von Ernährungsräten. Damit ist ihr eine fundierte, gut strukturierte und allgemein verständliche Titelstory gelungen, die mit vielen Fakten, aussagekräftigen Grafiken und Bildern aufwartet.

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