Feb 172022
 

Forschungsvorhaben des Bundesernährungsministeriums (BMEL) gestartet: Erstveröffentlichung im 15. DGE-Ernährungsbericht


Gruppe von glücklichen, fröhlichen Kindern

©rimmdream – stock.adobe.com

In welchem Ausmaß armutsgefährdete Haushalte in Deutschland materielle und soziale Beeinträchtigungen im Bereich Ernährung erfahren, ist bislang wenig bekannt. Diese Lücke soll das interdisziplinäre Forschungsvorhaben „Multidisziplinäre Erhebung der Ernährungs- und Gesundheitssituation von Personen in armutsgefährdeten Haushalten mit Kindern (MEGA_kids)“ schließen. Die Erstveröffentlichung der Forschungsergebnisse erfolgt in einem Kapitelbeitrag zum 15. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Die Ernährungs- und Gesundheitssituation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in armutsgefährdeten Haushalten wird mittels quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden untersucht. Die Studie erfasst den gewöhnlichen Verzehr von Lebensmittelgruppen und ausgewählte Gesundheitsindikatoren sowie demographische Hintergründe. Auch die Ernährungsunsicherheit, die Ausgaben für Lebensmittel, die Nutzung von Schulspeisenangeboten und Angeboten von Tafeln, ernährungsbezogene Einstellungen, Kochkompetenz, Ernährungswissen sowie Kenntnisse über bestehende Ernährungsangebote werden geprüft. Ebenso werden die Ernährungsgewohnheiten und ernährungsbezogene Einstellungen untersucht. Um die Ziele zu erreichen, sind über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren (Laufzeit: Juli 2021 bis Dezember 2023) insgesamt vier Teilstudien geplant. Mit den Ergebnissen trägt die MEGA_kids-Studie zur Entscheidungshilfe für die Gestaltung von passgenaueren ernährungsbezogenen Unterstützungsangeboten sowie für die Planung und Umsetzung zukünftiger Interventionen bei.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/mega-kids-studie-untersucht-ernaehrungssituation-armutsgefaehrdeter-haushalte-mit-kindern/

Feb 142022
 

DGE erhält weitere Förderung für Projekte zu den DGE-Qualitätsstandards


DGE-Qualitätsstandards(dge) Für drei Jahre fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) drei Projekte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) rund um die DGE-Qualitätsstandards. Am 4. Februar 2022 nahmen DGE-Geschäftsführerin Dr. Kiran Virmani und DGE-Präsident Prof. Jakob Linseisen eine Förderurkunde über knapp 3,8 Millionen Euro vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, entgegen.

Die drei Projekte der Gemeinschaftsverpflegung richten sich vor allem an die Verpflegungsverantwortlichen verschiedener Lebenswelten. Die Umsetzung von Nachhaltigkeit sowie neue Zielgruppen bilden Schwerpunkte in allen Projekten. Als Maßnahme der Verhältnisprävention setzen sie sich zum Ziel, das Angebot gesundheitsfördernder und nachhaltiger Verpflegung auszubauen und damit faire Ernährungsumgebungen in verschiedenen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung zu schaffen. Die Förderung erfolgt im Rahmen von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/mehr-nachhaltigkeit-in-der-gemeinschaftsverpflegung/

Feb 042022
 

Bundesernährungsministerium fördert Projekte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für eine bessere Qualität in der Gemeinschaftsverpflegung


Übergabe Förderurkunde

Bundesernährungsminister Cem Özdemir überreicht die Förderurkunde an die Geschäftsführerin und den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., Dr. Kiran Virmani und Prof. Dr. Jakob Linseisen. © Foto: BMEL.

(dge) Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, setzt sich dafür ein, die Qualität in der Gemeinschaftsverpflegung flächendeckend zu verbessern und das Kantinenessen gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Dazu hat er heute eine Förderurkunde in Höhe von knapp 3,8 Millionen Euro an die Geschäftsführerin und den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), Dr. Kiran Virmani und Prof. Dr. Jakob Linseisen, übergeben. Mit den Projekten der DGE wird gesunde und nachhaltige Verpflegung für Kita- und Grundschulkinder, Berufstätige und vulnerable Gruppen wie beispielsweise Patient*innen oder Erwachsene mit Behinderung gefördert. Beispielsweise werden Empfehlungen für Mahlzeiten erarbeitet, Bewertungstools zur Nachhaltigkeit von Rezepten entwickelt oder Verpflegungsverantwortliche und Multiplikator*innen geschult. Dabei werden Verbreitung, Umsetzung und Verstetigung der DGE-Qualitätsstandards unterstützt. Die Förderung erfolgt im Rahmen von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/oezdemir-dge-qualitaetsstandards-ueberall-in-deutschland-anwenden/

Feb 042022
 

DGE-Infothek für Betroffene und Angehörige


Broschüre „Essen und Trinken bei Krebstherapie“(dge) Krebserkrankungen können die Ernährungssituation auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Eine generelle Empfehlung gibt es nicht, denn die Ernährung muss individuell an die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst werden. Betroffene sollen das essen, was sie vertragen und Neues ausprobieren. In entspannter Atmosphäre und ohne Zwang zu essen, wird häufig als entlastend empfunden. Die 2. überarbeitete Auflage der Infothek „Essen und Trinken während der Krebstherapie“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) stellt die verschiedenen Begleiterscheinungen während einer Chemo- oder Strahlentherapie, wie Appetitverlust, Kau- und Schluckstörungen, Magenbeschwerden sowie Übelkeit und Erbrechen, dar und gibt für die einzelnen Beschwerden ausführliche und praktische Ernährungsempfehlungen. Die Broschüre zeigt Betroffenen und Angehörigen, wie sie mit einer gezielten Lebensmittelauswahl eine bedarfsgerechte Energie- und Nährstoffzufuhr sicherstellen. In Kombination mit der richtigen Zubereitung der Speisen können eine Vielzahl der tumor- und therapiebedingten Beschwerden vermindert und so der Behandlungsverlauf und die Lebensqualität verbessert werden.
Jan 252022
 

Richtwert für Ballaststoffe von ≥ 30 g/Tag bestätigt


Eine Auswahl ballaststoffreicher Lebensmittel

© Marilyn Barbone – stock.adobe.com

Eine ballaststoffreichere Ernährung verringert nicht nur das Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen oder Krebserkrankungen zu versterben, sondern senkt auch das Sterblichkeitsrisiko insgesamt. Das belegen neuere Metaanalysen von Beobachtungsstudien, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) für die Überarbeitung des Referenzwertes für die Ballaststoffzufuhr herangezogen hat. Die aktuelle Ableitung bestätigt damit den bisher gültigen Richtwert für Ballaststoffe der DGE von mindestens 30 g pro Tag für Erwachsene.

Hier geht es weiter:https://www.dge.de/presse/pm/viele-ballaststoffe-in-der-ernaehrung-senken-das-sterberisiko/

Jan 212022
 

Vorteilhaft: Gesundheitsfördernde und nachhaltige Ernährung für Patient*innen und das Team


Koch mit Ernährungsfachkraft

© 123rf.com: auremar

„Kliniken sollten sowohl aus individualmedizinischer als auch aus betriebsmedizinischer Perspektive eine Vorreiterrolle in gesunder Verpflegung übernehmen“, heißt es in dem heute erschienenen Beitrag des Autorenteams um Dr. Eva-Maria Maintz (Universitätsklinik Freiburg) und Dr. Peter von Philipsborn (Ludwig-Maximilians-Universität München) im Deutschen Ärzteblatt. Der Beitrag zeigt Mediziner*innen und betriebswirtschaftlichen Verantwortlichen, warum es lohnt, sich für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Verpflegung einzusetzen. Ein Best-Practice Beispiel aus dem Münsterland schildert, wo Herausforderungen liegen und wie diese gemeistert werden.

Richtschnur ist der Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kliniken der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. Seine Umsetzung kann dazu beitragen, den Ernährungszustand der Patient*innen zu verbessern und damit ihre Genesung zu unterstützen. Aber auch als Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung sollte eine ausgewogene und genussvolle Verpflegung in der Kantine der Einrichtung angeboten werden. Sie kann zur Krankheitsprävention, dem Erhalt der Arbeitskraft und der Motivation des Teams beitragen, insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Belastung durch Wechsel- und Nachtschichten. Mit dem verstärkten Fokus des DGE-Qualitätsstandards auf das Thema Nachhaltigkeit können sich Kliniken zudem für die Ernährungswende engagieren.

Das Teilprojekt „Station Ernährung“ der DGE unterstützt im Rahmen von „IN FORM“ Kliniken auf dem Weg zur Umsetzung einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Ernährung. Für Patient*innen und Mitarbeitende ist diese ein für sie sicht- und messbares Beurteilungskriterium bei der Klinikwahl.

Weitere Informationen: www.station-ernaehrung.de

Jan 202022
 

Von der Wissenschaft bis zur Öffentlichkeits-arbeit


Gruppe junger Leute

©javiindy – stock.adobe.com

Beim VDOEcampus Karriere Forum am 20. Januar 2022 stellt sich Astrid Donalies von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) mit weiteren berufserfahreneren Oecotropholog*innen den Fragen Studierender zu Beruf und Praktikum. Für die DGE informiert die Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über die vielseitigen Aufgaben und Tätigkeitsfelder für Oecotropholog*innen und Ernährungswissenschaftler*innen und zeigt Möglichkeiten zum Praktikum innerhalb der Fachgesellschaft. Die DGE ist korporatives Mitglied beim Berufsverband.

Unter dem Motto “Dein Weg zum Beruf” zeigt der BerufsVerband Oecotrophologie (VDOE) in dieser neuen Reihe seinen studentischen Mitgliedern digital potenzielle Arbeit- und Praktikumsgeber*innen und bietet Möglichkeiten, mit ihnen in Kontakt zu treten und verschiedene Tätigkeitsfelder, Arbeitsbereiche und Berufsperspektiven für Oecotropholog*innen kennenzulernen.

Jan 202022
 

Wie sich die DGE für mehr Ressourcenschutz einsetzt


Mädchen hält Zwiebel in der Hand

©beavera – stock.adobe.com

Eine klimafreundliche Ernährung schont nicht nur Ressourcen. Sie ist pflanzenbasiert und damit gesundheitsfördernd und nachhaltig. Zu den weltweiten Treibhausgasemissionen trägt die Ernährung etwas mehr als ein Viertel bei. Das ist ein großer Anteil, weshalb Ernährungsweisen zeitnah so ressourcenschonend wie möglich gestaltet werden müssen.

Im Interview spricht DGE-Blog mit Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V., über nachhaltige Ernährung und wie sich die DGE für mehr Ressourcenschutz einsetzt.

 

 

Nov 152021
 
DGE-Qualitätsstandards in englischer SpracheDie DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas, Schulen, Betrieben, Kliniken sowie mit „Essen auf Rädern“ und in Senioreneinrichtungen sind ab sofort in englischer Sprache verfügbar. Als Maßnahme der Verhältnisprävention trägt die Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards zur Schaffung fairer Ernährungsumgebungen bei und wurde jüngst durch den Food Environment Policy Index (Food-EPI) als eine aussichtsreiche Maßnahme zur Reformierung der deutschen Ernährungspolitik benannt.

Die englischen Fassungen der DGE-Qualitätsstandards können Fachkräften weltweit Anregungen zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Verpflegung geben sowie als Vorbild dienen.

weiter: https://www.dge.de/presse/pm/neu-dge-qualitaetsstandards-in-englischer-sprache/

Nov 012021
 

Für mehr Erkenntnisse und eine bessere Datenbasis zum Thema Mangelernährung


nutritionDay 4.11.2021

© nutritionDay worldwide

Wie steht es auf Ihrer Station im Krankenhaus oder in der Senioreneinrichtung um die Ernährungsversorgung der Patient*innen bzw. Bewohner*innen? Wie sieht die Situation in anderen Häusern aus? Wird dem Thema Mangelernährung ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt? Finden Sie es für Ihre Station oder Einrichtung heraus. Nehmen Sie sich am 4. November Zeit und machen Sie mit bei der weltweiten, anonymisierten Fragebogen-Aktion.

Der nutritionDay ist eine jährlich stattfindende Initiative, die das Ziel hat, die Ernährungssituation von Patient*innen und Bewohner*innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu verbessern. Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen auf der ganzen Welt nehmen an diesem Tag an der Erhebung teil, um die Ernährungsversorgung auf ihrer Station oder ihrem Wohnbereich darzustellen und international mit anderen Einrichtungen zu vergleichen.

Bis zu 40 % der Menschen in Krankenhäusern weltweit sind von Mangelernährung betroffen. Diese ist mit schlechteren gesundheitlichen Prognosen für die Patient*innen, verlängerten Krankenhaus-Aufenthalten und erhöhten Kosten für das Gesundheitswesen verbunden. Mit Hilfe des nutritionDay kann das Wissen und Bewusstsein über Mangelernährung im Gesundheitswesen verbessert und dadurch die Qualität der Ernährungsversorgung gesteigert werden.

weiter unter:https://www.dge.de/presse/pm/machen-sie-mit-beim-nutritionday-2021/