Gesund und nachhaltig verpflegt mit dem DGE-VerpflegungsCheck
Was kommt beim ISAR Klinikum in München neuerdings auf den Tisch? Welche Herausforderungen meisterte die Kita “Am Eichenwäldchen” in Hamm auf dem Weg zum DGE-VerpflegungsCheck?
Was kommt beim ISAR Klinikum in München neuerdings auf den Tisch? Welche Herausforderungen meisterte die Kita “Am Eichenwäldchen” in Hamm auf dem Weg zum DGE-VerpflegungsCheck?
Unter dem Titel „Ernährung und Mikrobiom – ein Schlüssel für die Gesundheit“ widmet sich der 63. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) einem der dynamischsten Forschungsfelder der Ernährungswissenschaften.
Vom 4. bis 6. März lädt die Fachgesellschaft zusammen mit der Technischen Universität München nach Kassel ein.
Das U.S. Department of Health & Human Services und das U.S. Department of Agriculture haben am 7. Januar 2026 die Ernährungsempfehlungen für die USA veröffentlicht. Diese werden alle fünf Jahre aktualisiert und bilden die zentrale Grundlage für ernährungspolitische Maßnahmen in den USA.
Gleichzeitig fördern sie nachhaltig das Wohlbefinden und die Knochengesundheit. Insbesondere Muskelkraft, Gleichgewichtsinn, Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination sollen dadurch positiv beeinflusst werden. Zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose ist körperliche Aktivität daher unverzichtbar. Am besten gehen tägliche Bewegung mit gesunder Ernährung Hand in Hand, da Essen und Trinken wesentlich die Stabilität der Knochen sowie die Entstehung und den Verlauf der Osteoporose beeinflussen. In Deutschland haben etwa 25 % aller Frauen und 6 % der Männer über 50 Jahren Osteoporose. Durch die insgesamt steigende Lebenserwartung erkranken immer mehr Menschen. Neben Personen mit zu geringer Calciumzufuhr und Vitamin-D-Synthese sind oft auch Menschen mit Untergewicht und/oder Essstörungen betroffen, da ein niedriges Körpergewicht das Risiko für Osteoporose erhöht.
In einem aktuellen Statement „Nahrungsergänzungsmittel und Sponsoring im Sport“ rät die Arbeitsgruppe Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) Sportler*innen dringend, Nahrungsergänzungsmittel nur unter fachkundiger Beratung durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte und nach vorheriger Abschätzung von individuellem Nutzen und Risiken zu verwenden. Die Expert*innen weisen ausdrücklich darauf hin, dass eine ausgewogene, vielseitige und an den Bedarf angepasste Ernährung in den meisten Fällen ausreicht, um auch im Leistungssport Spitzenleistungen zu erbringen – ohne die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.
Für aktuell viel diskutierte Themen wie Alkoholkonsum und die „Abnehmspritze“ sind zwei Online-Seminare neu im Angebot:
„Die Abnehmspritze“ – Ernährungstherapie für Menschen unter Inkretintherapie
Ernährungsberatung für Menschen mit Alkoholabhängigkeit – Basiswissen und methodisches Vorgehen
Zu stark nachgefragten Themen wie Endometriose, Laborparameter, Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten, Ernährungstherapie bei Magen-Darm-Erkrankungen oder auch Nierenerkrankungen empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. Die Online-Seminare mit einer maximalen Gruppengröße von 24 Personen ermöglichen allen Teilnehmenden sich aktiv einzubringen und Fragen aus der Praxis zu diskutieren.
Mit der neuen Planetary Health Diet 2.0 (PHD 2.0) hat die internationale EAT-Lancet-Kommission die wissenschaftliche Basis für eine globale gesunde und nachhaltige Ernährung aktualisiert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) begrüßt den neuen Fokus auf Gerechtigkeit und existenzsicherndes Einkommen ausdrücklich. Die Botschaft ist – wie auch schon in der PHD 1.0 – eindeutig: Mehr pflanzliche Lebensmittel, weniger tierische Produkte. Die PHD berücksichtigt sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Belastungsgrenzen unseres Planeten bis 2050. Sie verdeutlicht zugleich die Dringlichkeit einer weltweiten Ernährungswende.
Für die nächsten drei Jahre tritt Prof. Dr. Britta Renner, bisher Vizepräsidentin der DGE, die Nachfolge von Prof. Dr. Bernhard Watzl, Leiter i. R. des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung am Max Rubner-Institut (MRI) in Karlsruhe an. Er hatte das Amt des Präsidenten seit 2022 inne. Prof. Dr. Ute Nöthlings, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Prof. Dr. Anette Buyken, Universität Paderborn, wurden als Vizepräsidentinnen gewählt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat heute in Bonn herausragende publizistische Arbeiten zu aktuellen Ernährungsthemen in Wort und Bild mit dem Journalisten-Preis 2025 ausgezeichnet.
Die Zahl der Studien zu Ultra-Processed Foods (UPF) wächst rasant – und mit ihr die Unsicherheit: Was genau macht ein Lebensmittel „ultra-verarbeitet“? Wirken sich alle hochverarbeiteten Lebensmittel langfristig gleichermaßen negativ auf die Gesundheit aus und welche Mechanismen stehen hinter den beobachteten Zusammenhängen? Welche Rolle spielen Medien, Konsumverhalten und Politik? Diese und weitere Fragen diskutieren über 250 Teilnehmende am 18. September 2025 im Wissenschaftszentrum Bonn und Online. Prof. Dr. Jakob Linseisen, Vorsitzender der DGE-Arbeitsgruppe (Stark) verarbeitete Lebensmittel, Lehrstuhl für Epidemiologie der Universität Augsburg, hat die Wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung übernommen.
Die neuen digitalen Factsheets der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zu Vitamin A, B₁₂, D, E, Folat sowie zu Calcium, Eisen und Jod geben kompakt und leicht verständlich einen Überblick zum jeweiligen Nährstoff.
Der neue DGE-VerpflegungsCheck ist weniger aufwändig und zeitsparender als ein klassisches Zertifizierungsverfahren. „Wir wollen es Betrieben so einfach wie möglich machen, sich auszeichnen zu lassen und haben uns daher bewusst von der bisherigen Zertifizierung verabschiedet“, sagt Prof. Dr. Margit Bölts, Leiterin des Referats Gemeinschaftsverpflegung und Qualitätssicherung der DGE. Ab sofort heißt es „DGEprüfte Qualität“ statt „DGE-zertifiziert“.